1
Prozessnutzung und Ofengeschichte
Prüfen Sie die beabsichtigten Oxidations-, Diffusions-, Glüh- oder Spezialprozesse, gegebenenfalls die Trocken- oder Nassbehandlung, die zuvor verarbeiteten Materialien sowie die verfügbaren Aufzeichnungen zum Zustand oder zur Prozesshistorie von Rohren, Reaktoren und Quarzgefäßen.
Vermeiden Sie die Auswahl einer Maschine, die aufgrund ihrer Modellbezeichnung geeignet erscheint, aber in der Vergangenheit für einen bestimmten Prozess eingesetzt wurde oder ein Kontaminationsrisiko aufweist, das nicht zum Zielprodukt passt.
2
Thermisches Profil und Temperaturregelung
Überprüfen Sie die Zieltemperatur, das Aufheiz- und Abkühlverhalten, die Fähigkeit zum Dauerbetrieb oder Spitzenbetrieb, die verfügbaren Informationen zur Gleichmäßigkeit, die Heizzonen, die Lampen und die Sensorkonfiguration.
Vermeiden Sie ein System, das zwar die Zieltemperatur erreicht, aber während der Qualifizierung die erforderlichen thermischen Anforderungen, die Aufheizrate oder die Temperaturregelungsbedingungen nicht erfüllen kann.
3
Wafer, Boot und Automatisierung
Überprüfen Sie Wafergröße und -material, Chargenkapazität, Waferboot und Quarzgefäß, Kassetten- oder FOUP-Format, Lader, Roboter und Transferkonfiguration.
Vermeiden Sie den Kauf einer prozessfähigen Plattform, deren Wafergröße, Boot- oder Handhabungskonfiguration nicht mit der bestehenden Produktionslinie kompatibel ist.
4
Anforderungen an Atmosphäre und Anlagen
Überprüfen Sie die Prozessatmosphäre, die Gaszufuhr, das Vakuum, die Abgas- und Abgasreinigung, die Kühlung, die elektrische Last, die Sicherheitsverriegelungen und die zugehörigen Unterstützungssysteme.
Nehmen Sie die Maschine nicht entgegen, bevor Sie sich vergewissert haben, dass die vorhandene Gas-, Vakuum-, Abgas-, Kühlungs- und Versorgungsinfrastruktur ihre tatsächliche Konfiguration unterstützt.
5
Langzeitbetriebszustand
Überprüfen Sie den Zustand der Heizung oder Lampe, die verfügbaren Informationen zum Zustand der Röhren, Dichtungen, Temperatursensoren, Regler, Softwareversionen, Wartungsaufzeichnungen und den bekannten Ersatzteilbedarf.
Vermeiden Sie den Einsatz von Werkzeugen, die zwar technisch funktionieren, aber während der Produktion zu übermäßigen Ausfallzeiten, hohem Wartungsaufwand oder hohen Ersatzkosten führen.