Der ThinkLaser SC300 ist ein automatisiertes Lasermarkierungssystem für Halbleiterwafer, das für die dauerhafte Identifizierung und Rückverfolgbarkeitsmarkierung auf 300 mm Siliziumwafern entwickelt wurde.
Die SC300 wurde speziell für die Halbleiterfertigung in großen Stückzahlen entwickelt und vereint rückstandsfreies Soft-Marking, automatisiertes Wafer-Handling, optische Ausrichtung, Produktionsrezeptmanagement und Fabrikkommunikation in einer integrierten Plattform.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Hartmarkierungsanlagen, die tiefere Markierungen auf der Waferoberfläche erzeugen, nutzt die SC300 ein kontrolliertes Weichmarkierungsverfahren. Dadurch entstehen flache, gut lesbare Punktmatrixmarkierungen bei gleichzeitiger Minimierung der Partikelbildung und unnötiger Oberflächenbeeinträchtigungen.
Die Geräte eignen sich für Halbleiterfabriken, Siliziumwaferhersteller, Gießereien, Wafer-Rückgewinnungsbetriebe und andere Einrichtungen, die eine zuverlässige 300-mm-Waferidentifizierung in einer kontrollierten Reinraumumgebung benötigen.

Permanente Kennzeichnung für 300-mm-Halbleiterwafer
Moderne Halbleiterwafer durchlaufen zahlreiche Fertigungs-, Inspektions-, Reinigungs-, Mess- und Materialhandhabungsprozesse.
Eine permanente Wafer-Identifikationsmarkierung ermöglicht es, jeden physischen Wafer mit seiner Produktionscharge, Prozesshistorie, Qualitätsaufzeichnungen und Fertigungsdaten in Verbindung zu halten.
Der ThinkLaser SC300 kann Informationen wie die folgenden anwenden:
Wafer-Identifikationsnummern
Produktionslosnummern
Chargennummern
Seriennummern
Fertigungscodes
Informationen zur Prozessverfolgung
Punktmatrixzeichen
Barcodes
Zweidimensionale Datenmatrixcodes
Kundenspezifische Wafer-IDs
Informationen zur Rückverfolgbarkeit des Werks
Da die Kennzeichnung direkt auf der Waferoberfläche angebracht wird, ist sie nicht auf Etiketten, Tinte oder andere entfernbare Kennzeichnungsmethoden angewiesen.
Verunreinigungenfreies Wafer-Softmarking
Der SC300 ist für ein schonendes, staubarmes Markierungsverfahren für polierte Halbleiterwafer konzipiert.
Die schonende Markierung erzeugt flache, dauerhafte Markierungen und reduziert gleichzeitig die Partikelbildung im Vergleich zur herkömmlichen Tiefenlasergravur. Dadurch eignet sich das Gerät für Anwendungen, bei denen Reinraumkompatibilität und Waferoberflächenkontrolle wichtig sind.
Das Soft-Marking-Verfahren unterstützt Folgendes:
Permanente Wafer-Kennzeichnung
Verringerte Partikelerzeugung
Kontrollierte Waferoberflächenmodifikation
Gleichmäßige Punktbildung
Stabile Zeichenlesbarkeit
Automatisierte Wafer-Rückverfolgbarkeit
Reinraumproduktionsanforderungen
Halbleiterfertigung in großen Stückzahlen
Die Markierungsleistung hängt vom Wafermaterial, den Laserbedingungen, der optischen Konfiguration und dem gewählten Produktionsverfahren ab.
SuperSoftMark-Technologie
Der ThinkLaser SC300 nutzt die SuperSoftMark-Technologie, um kontrollierte Punktmatrixmarkierungen auf polierten Siliziumwafern zu erzeugen.
Das Verfahren kombiniert einen stabilen diodengepumpten Laser, präzise Fokussieroptiken und eine Prozesssteuerung auf Systemebene, um gleichbleibende Markierungsergebnisse zu gewährleisten.
Die typische Markierungstiefe beträgt ca. 2,4 μm, wobei die Prozesstiefe je nach installiertem Laser und Rezept konfigurierbar ist.
Das SuperSoftMark-Verfahren ist darauf ausgelegt, Folgendes zu gewährleisten:
Flache, dauerhafte Spuren
Niedrige Markierungsreste
Gleichmäßige Punkttiefe
Kontrollierter Punktdurchmesser
Hohe Lesbarkeit der Zeichen
Reduziertes Wafer-Kontaminationsrisiko
Wiederholbare Produktionsergebnisse
Stabile Kennzeichnung über mehrere Wafer-Chargen hinweg
Die endgültigen Prozessparameter sollten unter Verwendung des vom Kunden vorgesehenen Wafermaterials und des nachgelagerten Fertigungsprozesses qualifiziert werden.
Spezielle 300-mm-Waferbearbeitung
Die SC300 ist primär für die automatisierte Bearbeitung von 300-mm-Halbleiterwafern konzipiert.
Ein typisches System umfasst zwei 300-mm-Kassettenanschlüsse, einen optischen Wafer-Ausrichter und einen automatisierten Pick-and-Place-Roboter mit einem einzigen Endeffektor.
Typische Komponenten für die Waferhandhabung können Folgendes umfassen:
Zwei 300-mm-Kassettenladeöffnungen
Automatisiertes Wafer-Ladesystem
Pick-and-Place-Wafer-Roboter
Einzelner Roboter-Endeffektor
Hochauflösender optischer Wafer-Ausrichter
Automatische Waferpositionierung
Automatisierte Lasermarkierungssequenz
Automatisches Wafer-Entladen
Einige Systemkonfigurationen können optional eine 200-mm-Brückenfunktion beinhalten. Die tatsächlich installierte Hardware für Wafergrößen sollte vor dem Kauf einer verfügbaren Maschine überprüft werden.
Optionale 200-mm-Waferbrücken-Funktion
Obwohl die SC300 primär für 300-mm-Wafer konfiguriert ist, können ausgewählte Maschinen optional mit Hardware zur Verarbeitung von 200-mm-Wafern ausgestattet sein.
Die Verfügbarkeit der 200-mm-Funktion hängt von der Systemkonfiguration ab und kann Folgendes erfordern:
Brückenhardware in Wafergröße
Kompatible Kassettenadapter
Änderungen am Roboter-Endeffektor
Wafer-Aligner-Konfiguration
Software-Rezeptunterstützung
Wafer-Handling-Qualifikation
Die Modellbezeichnung allein bestätigt nicht, dass eine Maschine sowohl 200-mm- als auch 300-mm-Wafer verarbeiten kann.
Käufer sollten die tatsächlich installierte Hardware, das Zubehör und die Software vor dem Kauf überprüfen.
Kompatibilität mit polierten Siliziumwafern
Die Standardanwendung des SC300 ist das Soft Marking auf polierten, unbeschichteten Reinsiliziumwafern.
Beispiele für kompatible Materialien sind:
Polierte Siliziumwafer
Prime Siliziumwafer
Monitor-Wafer
Testwafer
Prozessentwicklungs-Wafer
Ausgewählte wiederverwertete Siliziumwafer
Die Kompatibilität mit beschichteten Wafern, strukturierten Wafern oder speziellen Halbleitersubstraten sollte gesondert bewertet werden.
Vor der Weiterverarbeitung wird ein Anwendungstest empfohlen:
Siliziumkarbid-Wafer
Galliumarsenid-Wafer
Glassubstrate
Saphirplättchen
Beschichtete Siliziumwafer
Transparente Halbleitermaterialien
Verbindungshalbleiter-Wafer
Die Qualität der Markierung kann je nach Substratmaterial, Oberflächenbeschaffenheit, Beschichtung, Laserabsorption und erforderlicher Markierungstiefe variieren.
Markierung von halbkompatiblen Wafern
Der SC300 ist für die Unterstützung von Wafer-Identifikationsformaten ausgelegt, die in der Halbleiterfertigung verwendet werden.
Die repräsentative Kompatibilität umfasst die Kennzeichnungsanforderungen SEMI T7, M12 und M13.
Standardmäßige Bewertungsformate können Folgendes umfassen:
5 × 9 SEMI-Punktmatrix mit einfacher Dichte
9 × 17 Punktmatrix mit einfacher Dichte
10 × 18 Doppeldichte-Punktmatrix
T1 BC-412 Barcode
T7 zweidimensionale Datenmatrix
M12 Zeichenbildung
M13-Charakterbildung
Vom Benutzer wählbare Prüfsumme
Benutzerdefinierte Markierungsschriften
Je nach gewähltem Zeichenformat und Layout unterstützt das System bis zu 80 Zeichen in einer Markierungsgruppe.
Das erforderliche Kennzeichnungsformat sollte anhand der auf den verfügbaren Geräten installierten Softwareversion überprüft werden.
Markierung von geraden Linien und Bögen
Der ThinkLaser SC300 kann Punktmatrixmarkierungen in geradlinigen oder bogenförmigen Anordnungen erzeugen.
Die geradlinige Markierung kann für herkömmliche Zeichenketten, Wafer-IDs und Produktionscodes verwendet werden.
Die Bogenmarkierung ermöglicht es, dass der Identifikationsinhalt dem gekrümmten Umfang des Wafers folgt.
Verfügbare Layoutoptionen können Folgendes umfassen:
Kennzeichnung der geraden Wafer-ID
Bogenförmige Markierung am Waferrand
Mehrere Markierungsgruppen
Unterschiedliche Zeichenausrichtungen
Primäre und sekundäre Identifikationsgruppen
Kundendefinierte Markierungspositionen
Platzierung von maschinenlesbarem Code
Mehrere Markierungsgruppen können in unterschiedlichen Ausrichtungen innerhalb eines definierten Bereichs um den Waferumfang positioniert werden.
Kontrollierter Markierungsort
Mit dem SC300 lassen sich Identifikationsmarkierungen innerhalb eines Bandes um den Waferumfang anbringen.
Die repräsentative Markierungsstelle befindet sich innerhalb von ca. 25 mm vom Waferrand.
Dies ermöglicht es den Produktionsingenieuren, die Beziehung zwischen der Identifikationsmarke und den aktiven Waferbereichen zu steuern.
Die Steuerung der Markierungsposition unterstützt Folgendes:
Gleichmäßige Wafer-ID-Platzierung
Verringerte Störungen in Gerätebereichen
Wiederholbarkeit zwischen Wafern
Kompatibilität mit Wafer-Randinspektion
Standardisierte Werkskennzeichnungslayouts
Mehrere Identifikationsgruppen
Genaue Bogenmarkierungspositionierung
Die endgültige Markierungsposition sollte entsprechend dem Wafer-Design und den Produktionsanforderungen ausgewählt werden.
Optische Wafer-Ausrichtung
Für eine präzise Markierung ist es erforderlich, die Position und Ausrichtung des Wafers vor Beginn des Laserprozesses zu bestimmen.
Der SC300 verwendet einen hochauflösenden optischen Wafer-Ausrichter, um die Wafer-Referenz und die Platzierung der Kontrollmarken festzulegen.
Die optische Ausrichtung kann dabei helfen:
Wafer-Ausrichtung
Kerbposition
Markierungswinkel
Abstand vom Waferrand
Position der geradlinigen Markierung
Bogenmarkierungsposition
Platzierung mehrerer Markierungsgruppen
Reproduzierbarkeit über verschiedene Produktionschargen hinweg
Die Wiederholgenauigkeit der Markierungspositionen beträgt in X- und Y-Richtung etwa ±75 μm relativ zur primären Waferreferenz.
Die tatsächliche Positioniergenauigkeit hängt vom Zustand des Ausrichtsystems, der Roboterkalibrierung, dem Zustand des Wafers und der Systemwartung ab.
Kontrollierter Punktdurchmesser und -tiefe
Gleichbleibende Punktabmessungen sind wichtig für eine lesbare und reproduzierbare Waferidentifizierung.
Zu den repräsentativen SC300-Kennzeichnungsspezifikationen gehören:
Punktdurchmesser von ungefähr 50–70 μm
Punkt-Durchmesser-Toleranz von ca. ±10 %
Punkttiefe von ungefähr 2,4 μm
Konfigurierbare Prozesstiefe bis zu ca. 5 μm
Punktrundheitsverhältnis unter etwa 1,1
Verfügbare Laserfleckgrößen können Folgendes umfassen:
50 μm
60 μm
70 μm
Die installierte optische Konfiguration bestimmt, welche Spotgrößen an der jeweiligen Maschine verfügbar sind.
Bildung stabiler Punkte
Jedes Wafer-ID-Zeichen wird aus einer Gruppe von kontrolliert lasererzeugten Punkten gebildet.
Abweichungen in Punktgröße, -tiefe oder -form können die Lesbarkeit verringern und die automatische Zeichenerkennung beeinträchtigen.
Der SC300 kombiniert stabile Laserpulse, eine ebene Fokussieroptik und eine Regelung mit geschlossenem Regelkreis, um Folgendes zu gewährleisten:
Gleichmäßiger Punktdurchmesser
Kontrollierte Punkttiefe
Gleichmäßige Punktform
Stabile Laserpulsenergie
wiederholbare Charakterbildung
Zuverlässiger Markierungskontrast
Konsistenz zwischen den Produktionsläufen
maschinenlesbare Identifikationsqualität
Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der Waferoberfläche, den Laserbedingungen, der optischen Ausrichtung und dem Produktionsprozess ab.
Automatisierte Massenproduktion
Der ThinkLaser SC300 ist für die automatisierte Halbleiterproduktion und nicht für die manuelle Waferbeladung konzipiert.
Die Kassettenports, der Waferroboter, der optische Ausrichter und das Lasersystem arbeiten als koordinierte Produktionsplattform.
Der typische Durchsatz beträgt unter den angegebenen Bedingungen etwa 125 bis 180 Wafer pro Stunde:
Einzelimpulsmarkierung
Ein 5 × 9 Punktmatrixformat
Ein 12-stelliges Identifikationszeichen
Maschinen, die mit optionalen Kantenhandhabungsfunktionen ausgestattet sind, können unter ähnlichen Markierungsbedingungen einen repräsentativen Durchsatz von etwa 70 bis 110 Wafern pro Stunde erreichen.
Der tatsächliche Durchsatz hängt ab von:
Kennzeichnungszeichenanzahl
Ausgewählte Schriftart
Markierungstiefe
Anzahl der Bewertungsgruppen
Wafer-Ausrichtungszeit
Roboterbewegung
Kassettenladesequenz
Wirtskommunikation
Anforderungen an die Kantenbearbeitung
Gerätezustand
Die Produktionskapazität sollte anhand des vorgesehenen Waffelrezepts bewertet werden.
Automatisierter Wafertransport
Der SC300 verwendet einen automatisierten Pick-and-Place-Roboter, um Wafer zwischen den Kassettenanschlüssen, dem Ausrichtgerät und der Lasermarkierungsposition zu transportieren.
Der automatisierte Wafertransport trägt dazu bei, die manuelle Handhabung zu reduzieren und eine wiederholbare Waferpositionierung zu ermöglichen.
Eine typische Wafer-Handhabungssequenz könnte Folgendes umfassen:
Waferauswahl aus der Kassette
Automatische Waferaufnahme
Übertragung zum optischen Ausrichter
Wafer-Orientierungs- und Referenzerkennung
Transfer zur Lasermarkierungsposition
Ausführung des ausgewählten Markierungsrezepts
Rückführung der markierten Scheibe in die Kassette
Bei der Bewertung eines gebrauchten SC300-Systems sollten Roboter, Endeffektor und Ausrichtvorrichtung überprüft werden.
Lasersteuerung mit geschlossenem Regelkreis
Der SC300 kombiniert seine Laserquelle mit einer geschlossenen Regelung auf Systemebene.
Dadurch kann das Gerät den Laserbetrieb überwachen und während der Produktion eine gleichbleibende Markierungsleistung gewährleisten.
Die Regelung mit geschlossenem Regelkreis kann bei der Steuerung folgender Punkte helfen:
Laserpulsstabilität
Konsistenz der Markierungsenergie
Punkttiefensteuerung
Punkt-Durchmesser-Stabilität
Reproduzierbarkeit des Produktionsrezepts
Prozessvariation
Laser-Leistungsverfolgung
Planung der vorbeugenden Instandhaltung
Die repräsentative Laserpulsstabilität liegt bei 1 kHz unter etwa 0,5 %.
Die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer verfügbaren Maschine sollte durch Inspektions- und Kennzeichnungstests überprüft werden.
Automatisierte Prozessdatenprotokollierung
Der SC300 kann Laser- und Systemleistungsdaten aufzeichnen, um die Produktionsüberwachung und die statistische Prozesskontrolle zu unterstützen.
Zu den verfügbaren Datenverwaltungsfunktionen gehören unter anderem:
Laserleistungsrekorde
Jobverlauf markieren
Speicherung von Prozessrezepten
Produktionsmengenaufzeichnungen
Fehler- und Alarmprotokolle
Gerätediagnoseinformationen
Daten zur Markierungsqualität
Systemstatusüberwachung
Die automatisierte Datenerfassung hilft Fertigungsteams, Prozessabweichungen zu untersuchen und nachvollziehbare Produktionsaufzeichnungen zu führen.
Produktionsrezeptverwaltung
Unterschiedliche Waferprodukte erfordern möglicherweise unterschiedliche Kennzeichnungsformate, Markierungspositionen und Prozesseinstellungen.
Mit dem SC300 können Bediener mehrere Jobdateien erstellen und speichern.
Ein Markierungsrezept kann Folgendes enthalten:
Wafergröße
Identifikationsinhalt
Punktmatrixformat
Zeichenanzahl
Markierungsposition
Markierungsorientierung
Laserfleckgröße
Markierungstiefe
Kassettenzuweisung
Produktionsmenge
Host-Kommunikationseinstellungen
Gespeicherte Rezepturen helfen den Bedienern, qualifizierte Markierungsprozesse für mehrere Waffelchargen zu wiederholen.
SECS II/GEM-Werksintegration
Der ThinkLaser SC300 kann eine SECS II/GEM-Kommunikationsschnittstelle zur Integration in Halbleiterfabriksysteme beinhalten.
Ein kompatibler Fabrikhost oder ein Manufacturing Execution System kann diese Schnittstelle für Folgendes verwenden:
Gerätestatusüberwachung
Produktionsjobverlagerung
Rezeptauswahl per Fernzugriff
Befehle verarbeiten
Alarmmeldung
Ereignisüberwachung
Produktionsdatenerfassung
Wafer-Tracking
Hostgesteuerter Betrieb
Fabrikautomatisierungsmanagement
Vor dem Kauf eines verfügbaren Geräts sollten die installierte Kommunikationshardware, die Softwareversion und der Lizenzstatus überprüft werden.
Laser- und optisches System
Repräsentative SC300-Systeme verwenden einen akustooptisch gütegeschalteten, diodengepumpten Nd:YLF-Laser.
Typische Laser- und optische Eigenschaften sind:
Diodengepumpte Laserquelle
Q-geschaltete Impulserzeugung
TEM00-Strahlmodus
Wellenlänge ungefähr 1053 nm
Flachfeld-Fokussierlinse
Stabile Puls-zu-Puls-Leistung
Konfigurierbare Laserfleckgrößen
Regelungstechnik
Programmierbare Soft-Markierungsparameter
Vor dem Kauf eines gebrauchten SC300 sollten Käufer Folgendes überprüfen:
Lasermodell
Laser-Seriennummer
Betriebsstunden des Lasers
Laserausgangszustand
Pulsstabilität
Strahlqualität
Zustand der optischen Linse
Spotgrößenkonfiguration
Laserkühlungszustand
Controller-Kompatibilität
Bewertung der Testergebnisse
Reinraumkompatibles Gerätedesign
Der SC300 ist für die Installation in Reinräumen der Halbleiterindustrie konzipiert.
Ein typisches System verwendet ein Edelstahlgehäuse, das mit einem Reinraum der ISO-Klasse 5 kompatibel ist, sowie eine Mini-Umgebung der ISO-Klasse 2 um den kontrollierten Wafer-Bearbeitungsbereich.
Reinraumorientierte Designmerkmale können Folgendes umfassen:
Gerätegehäuse aus Edelstahl
Abgeschlossener Lasermarkierungsbereich
Kontrollierte Wafer-Handhabungsumgebung
Mark-Punkt-Abgasanschluss
Prozessvakuumanschluss
Kontrolle statischer Aufladung
Automatisierter Wafertransfer
Reduzierter manueller Waferkontakt
Die Eignung einer verfügbaren Maschine sollte anhand ihres Zustands und der spezifischen Reinraumstandards des Kunden beurteilt werden.
Repräsentative Systemabmessungen und Gewicht
Die typischen Abmessungen des SC300 sind:
Höhe: ca. 1981 mm
Breite: ca. 1641 mm
Tiefe: ca. 1204 mm
Das repräsentative Gewicht der Ausrüstung kann Folgendes umfassen:
Frontend-Modul der Ausrüstung: ca. 671 kg
Kennzeichnungsgehäuse: ca. 519 kg
Die tatsächlichen Abmessungen und das Gewicht sollten vor der Planung von Transport, Reinraumzugang und Installation bestätigt werden.
Repräsentative Anforderungen an Versorgungsunternehmen
Die Anforderungen an die Einrichtung können je nach genauer Gerätekonfiguration variieren.
Zu den Anforderungen an einen Vertreter gehören:
Elektrische Versorgung: 200–240 V Wechselstrom
Phase: Einphasig
Frequenz: 50/60 Hz
Nennstrom: Ungefähr 23 A (FLA)
Prozessvakuum: Erforderlich
Auspuffmarkierung: Erforderlich
Maximaler Abgasdurchsatz am Messpunkt: Ungefähr 20 CFM
Auslasskanaldurchmesser: ca. 50,8 mm
Betriebstemperatur: Ungefähr 12,8–27 °C
Netzwerkverbindung: Für die Host-Kommunikation erforderlich
Vor der Installation sollten alle Anlagenanforderungen anhand der Gerätedokumentation bestätigt werden.
Hauptmerkmale der Ausrüstung
Spezielle Markierung für 300-mm-Halbleiterwafer
Optionale 200-mm-Brückenfähigkeit
partikelfreies, sanftes Markierungsverfahren
SuperSoftMark-Technologie
Permanente Wafer-Kennzeichnung
Bearbeitung von polierten Siliziumwafern
geradlinige Markierung
Bogenförmige Markierung
Mehrfache Markierungsgruppenplatzierung
SEMI-kompatible Zeichenformate
Punktmatrixmarkierung
Barcode-Kennzeichnung
Markierung einer zweidimensionalen Datenmatrix
Kontrollierter Punktdurchmesser
Geringe Markierungstiefe
Optische Wafer-Ausrichtung
Automatisiertes Be- und Entladen von Wafern
Zwei 300-mm-Kassettenanschlüsse
Pick-and-Place-Wafer-Roboter
Lasersteuerung im geschlossenen Regelkreis
Automatisierte Prozessdatenprotokollierung
Speicherung mehrerer Auftragsdateien
Fehler- und Störungsprotokollierung
SECS II/GEM-Werkskommunikation
Reinraumkompatible Konstruktion
Produktionskapazität für große Stückzahlen
Repräsentative technische Spezifikationen
Die folgenden Angaben sind nur beispielhaft. Die tatsächlich verfügbare Ausrüstung sollte vor dem Kauf geprüft und verifiziert werden.
Markierungsverfahren: Punktmatrix-Laser-Softmarkierung
Markierungsanordnungen: Gerade Linie und Bogen
Primäre Wafergröße: 300 mm
Optionale Waferkapazität: 200-mm-Brücke
Wafermaterial: Poliertes, unbeschichtetes Reinsilizium
Punktdurchmesser: Ungefähr 50–70 μm
Referenzpunkttiefe: Ungefähr 2,4 μm
Konfigurierbare Prozesstiefe: Ungefähr 2,4–5 μm
Punktrundheit: Unterhalb eines Verhältnisses von Haupt- zu Nebenachse von etwa 1,1.
Maximale Zeichenanzahl: Bis zu 80 Zeichen pro Gruppe
Markierungsfeld: Ungefähr 50 × 50 mm nach der Ausrichtung
Markierungsposition: Innerhalb eines 25 mm breiten Streifens um den Waferumfang
Wiederholgenauigkeit der Markierungen: Ungefähr ±75 μm in X- und Y-Richtung.
Wafer-Ausrichtung: Optischer Ausrichter mit hoher Auflösung
Wafertransport: Pick-and-Place-Roboter mit einem einzigen Endeffektor
Kassettenanschlüsse: Zwei 300-mm-Anschlüsse
Lasertyp: Q-geschalteter, diodengepumpter Nd:YLF-Laser
Laserwellenlänge: Ungefähr 1053 nm
Spotgrößen: Ungefähr 50, 60 oder 70 μm
Standarddurchsatz: Ungefähr 125–180 Wafer pro Stunde
Optionaler Durchsatz für die Kantenbearbeitung: Ungefähr 70–110 Wafer pro Stunde
Werkskommunikation: SECS II/GEM
Zertifizierungskonfiguration: CE- und anwendbare SEMI-Anforderungen
Zu bestätigende Gerätekonfiguration
SC300-Systeme können je nach Herstellungsjahr und ursprünglichem Produktionseinsatz unterschiedliche Hardware- und Softwarekonfigurationen aufweisen.
Vor dem Kauf sollten Käufer Folgendes bestätigen:
Herstellungsjahr der Ausrüstung
Maschinenseriennummer
Aktueller Betriebszustand
Lasermodell
Betriebsstunden des Lasers
Laserausgangszustand
Unterstützte Wafergröße
Optionale 200-mm-Brückenhardware
Zustand des Kassettenanschlusses
Kassettenkompatibilität
Roboterzustand
Endeffektorzustand
Zustand des optischen Ausrichtgeräts
Wafer-Notch-Kompatibilität
Verfügbare Laserfleckgrößen
Markierungstiefenfähigkeit
Unterstützte Schriftarten für Markierungen
Barcode-Funktionalität
Datenmatrix-Fähigkeit
Computerkonfiguration
Betriebssystemversion
Steuerungssoftwareversion
Rezeptverfügbarkeit
SECS II/GEM-Verfügbarkeit
Factory-Interface-Lizenz
Datenprotokollierungsfunktion
Prozessvakuumbedingungen
Abgasanforderungen
Wartungshistorie
Beiliegende Dokumentation
Mitgeliefertes Zubehör
Mitgelieferte Ersatzteile
Aktueller Installationsstatus
Deinstallation scope
Verpackungs- und Transportanforderungen
Die Modellbezeichnung allein gibt nicht Aufschluss über die vollständige Konfiguration eines einzelnen Geräts.
Typische Anwendungen
Der ThinkLaser SC300 kann in Halbleiterfertigungsumgebungen eingesetzt werden, die eine permanente Kennzeichnung von 300-mm-Wafern erfordern.
Rückverfolgbarkeit von Halbleiter-Wafern
Halbleiterfabriken können permanente Wafer-IDs verwenden, um physische Wafer mit Produktionsrezepten, Inspektionsergebnissen, Geräteaufzeichnungen und der Fertigungshistorie zu verknüpfen.
Siliziumwafer-Herstellung
Siliziumwafer-Hersteller können Identifikationscodes anbringen, bevor die Wafer an nachgelagerte Halbleiterfertigungsanlagen geliefert werden.
Großserienfertigung von 300-mm-Wafern
Die automatisierten Kassettenports, der Wafer-Roboter und der optische Ausrichter ermöglichen es dem System, wiederholte Produktionsmarkierungen mit minimalem Bedienereingriff zu unterstützen.
Wafer-Los- und Chargenverwaltung
Chargennummern, Seriennummern und Produktionscodes können direkt auf jedem Wafer angebracht werden, um die Materialverfolgung zu verbessern.
Reinraum-Wafer-Identifizierung
Das flache Markierungsverfahren mit geringer Partikelbildung eignet sich für kontrollierte Fertigungsumgebungen, in denen die Partikelerzeugung minimiert werden muss.
Wafer-Rückgewinnungsprozesse
Kompatible, wiederaufbereitete Siliziumwafer können für die Wareneingangskontrolle, die Weiterverarbeitung und das Chargenmanagement dauerhaft gekennzeichnet werden.
Forschung und Prozessqualifizierung
Halbleiterlaboratorien und Prozessentwicklungseinrichtungen können den SC300 zur Identifizierung von Testwafern, Engineering-Mustern und Qualifizierungschargen verwenden.
Warum sollten Sie sich für den ThinkLaser SC300 entscheiden?
Der ThinkLaser SC300 wurde speziell für die automatisierte Softmarkierung von 300-mm-Halbleiterwafern entwickelt.
Die Kombination aus staubarmer Markierung, optischer Ausrichtung, automatisiertem Wafertransport, geschlossener Lasersteuerung und Werkskommunikation macht es geeignet für Produktionsumgebungen, die eine zuverlässige Waferidentifizierung erfordern.
Im Vergleich zu einer universellen Lasermarkierungsmaschine bietet die SC300 waferspezifische Handhabung, Halbleitermarkierungsformate und eine reinraumorientierte Konstruktion.
Das System eignet sich besonders für Anlagen, die eine permanente Rückverfolgbarkeit der Wafer erfordern und gleichzeitig die Markierungspartikel minimieren und eine kontrollierte Waferhandhabung gewährleisten müssen.
Häufig gestellte Fragen
Wofür wird der ThinkLaser SC300 verwendet?
Der SC300 wird verwendet, um dauerhafte, staubarme Identifikationsmarkierungen auf 300-mm-Halbleiterwafer für die Produktionsverfolgung und Rückverfolgbarkeit aufzubringen.
Ist das SC300 ein System zur harten oder weichen Markierung?
Das SC300 ist in erster Linie ein System für die schonende Markierung. Es erzeugt flache Punktmatrixmarkierungen und minimiert gleichzeitig Markierungsrückstände.
Welche Wafergröße verarbeitet der SC300?
Das Standardsystem ist für 300-mm-Wafer ausgelegt. Einige Maschinen verfügen optional über eine 200-mm-Brückenfunktion.
Kann jede SC300 200-mm-Wafer verarbeiten?
Nein. Die Maschine muss über die erforderliche Brückenhardware, Kassettenadapter, Roboterkonfiguration und Softwareunterstützung verfügen.
Welches Wafermaterial wird üblicherweise unterstützt?
Die Standardanwendung sind polierte, unbeschichtete Reinsiliziumwafer.
Welche Markierungstiefe wird als repräsentativ angesehen?
Die typische Punkttiefe beträgt etwa 2,4 μm. Der verfügbare Prozessbereich kann je nach Maschinenkonfiguration und Rezeptur auf etwa 5 μm erweitert werden.
Kann der SC300 bogenförmige Markierungen erzeugen?
Ja. Es unterstützt sowohl geradlinige als auch bogenförmige Punktmatrixmarkierungen.
Unterstützt die Maschine die automatisierte Waferhandhabung?
Ja. Eine typische Konfiguration umfasst zwei 300-mm-Kassetteneinschübe, einen optischen Ausrichtapparat und einen automatisierten Bestückungsroboter.
Unterstützt der SC300 die Fabrikkommunikation?
Das System kann eine SECS II/GEM-Schnittstelle zur Kommunikation mit kompatiblen Host-Systemen in Halbleiterfabriken umfassen.
Was sollte vor dem Kauf eines gebrauchten SC300 überprüft werden?
Käufer sollten die Laserquelle, den Wafer-Roboter, die Kassettenanschlüsse, den optischen Ausrichtapparat, die Markierungsqualität, die Softwareversion, die Werksschnittstelle, die Versorgungsanforderungen und die Wartungshistorie überprüfen.
Informationen zum ThinkLaser SC300 anfordern
Suchen Sie ein ThinkLaser SC300 Lasermarkierungssystem für Halbleiterwafer?
Bitte teilen Sie uns die gewünschte Wafergröße, das Markierungsformat, das Wafermaterial, die Produktionsanwendung, den bevorzugten Gerätezustand und das Zielland mit.
Wir können Ihnen verfügbare Maschinenfotos, Informationen zur Gerätekonfiguration, zum Zustand, technische Details und ein Angebot basierend auf Ihren Projektanforderungen zur Verfügung stellen.


