ThinkLaser SigmaClean – System zur staubfreien Soft-Markierung von Halbleiterwafern

ThinkLaser SigmaClean – ein staubfreies Wafer-Lasermarkierungssystem für die dauerhafte, weiche Markierung von Halbleitern

Das ThinkLaser SigmaClean ist ein automatisiertes Lasermarkierungssystem für Halbleiterwafer, das für die dauerhafte, gut lesbare und staubarme Waferidentifizierung entwickelt wurde.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Hartmarkierungsanlagen, die tiefe Markierungen auf der Waferoberfläche erzeugen, nutzt SigmaClean ein kontrolliertes Weichmarkierungsverfahren zur Herstellung flacher Punktmatrix-Identifikationsmarken. Dadurch eignet sich das System für Halbleiterfertigungsumgebungen, in denen Wafer-Rückverfolgbarkeit, Reinraumkompatibilität und Oberflächenreinheit von entscheidender Bedeutung sind.

SigmaClean integriert Lasermarkierung, optische Waferausrichtung, Kassettenbeladung, robotergestützte Waferhandhabung, Rezepturverwaltung und Produktionsdatenerfassung in einer automatisierten Plattform.

Je nach installierter Konfiguration kann das System polierte, unbeschichtete Siliziumwafer von 100 mm bis 200 mm bearbeiten.

ThinkLaser SigmaClean Debris-Free Semiconductor Wafer Soft-Marking System

Verunreinigungenfreies Wafer-Softmarking

Die Hauptanwendung des ThinkLaser SigmaClean ist die partikelfreie, schonende Markierung von Halbleiterwafern.

Die sanfte Markierung erzeugt eine flache, dauerhafte Markierung auf der Waferoberfläche und minimiert gleichzeitig die Menge der bei der Laserbearbeitung entstehenden Partikel. Dies ist besonders wichtig in Reinraumumgebungen, in denen die Kontaminationskontrolle von entscheidender Bedeutung ist.

Der SigmaClean nutzt die SuperSoftMark-Technologie zur Erzeugung kontrollierter Punktmatrixmarkierungen mit einer repräsentativen Tiefe von etwa 2,4 μm bis 5 μm.

Dieser Prozess kann Herstellern dabei helfen, Folgendes zu erreichen:

  • Permanente Wafer-Kennzeichnung

  • Geringe Partikelbildung

  • Gleichmäßige Punktbildung

  • Kontrollierte Markierungstiefe

  • Hohe Lesbarkeit

  • Verringertes Kontaminationsrisiko

  • Stabile Produktionsrückverfolgbarkeit

  • Kompatibilität mit Reinraumfertigung

Die endgültigen Markierungsparameter sollten entsprechend dem Wafermaterial, dem Oberflächenzustand und dem nachgelagerten Fertigungsprozess qualifiziert werden.

Permanente Wafer-Identifizierung

Halbleiterwafer durchlaufen mehrere Produktions-, Inspektions-, Reinigungs-, Verarbeitungs- und Logistikphasen. Ein permanenter Wafer-Identifikationscode ermöglicht die Verknüpfung jedes einzelnen Wafers mit seinen Produktionsdaten.

SigmaClean kann Identifikationsinformationen wie die folgenden anwenden:

  • Wafer-ID-Nummern

  • Losnummern

  • Chargennummern

  • Seriennummern

  • Fertigungscodes

  • Informationen zur Prozessverfolgung

  • Punktmatrixzeichen

  • Barcodes

  • Zweidimensionale Datenmatrixcodes

  • Kundenspezifische Kennzeichnungsformate

Da die Informationen direkt auf den Wafer aufgebracht werden, sind sie nicht auf Etiketten, Tinte oder andere entfernbare Identifikationsmethoden angewiesen.

Weiche Markierung im Vergleich zu harter Markierung

Für unterschiedliche Anforderungen in der Halbleiterfertigung werden weiche und harte Markierungen verwendet.

Hartmarkierungen erzeugen in der Regel tiefere Laserpunkte, die auch nach anspruchsvollen Folgeprozessen sichtbar bleiben sollen. Weichmarkierungen erzeugen flachere Markierungen und werden gewählt, wenn Kontaminationskontrolle und geringe Oberflächenbeeinträchtigung höhere Priorität haben.

Der ThinkLaser SigmaClean eignet sich vor allem für Anwendungen, die Folgendes erfordern:

  • Flache, dauerhafte Spuren

  • Verringerte Partikelerzeugung

  • Reinraumkompatible Waferbearbeitung

  • Markierung eines polierten Siliziumwafers

  • Kontrollierte Waferoberflächenmodifikation

  • Identifizierung von Wafern in großen Mengen

Für Prozesse, die tiefere Markierungen erfordern, kann ein Hartmarkierungssystem besser geeignet sein. Die richtige Markierungsmethode sollte entsprechend dem Wafermaterial und dem nachfolgenden Produktionsprozess ausgewählt werden.

SuperSoftMark-Technologie

Das SigmaClean-System verwendet ein spezielles Soft-Markierungsverfahren, das entwickelt wurde, um eine dauerhafte Wafer-Identifizierung mit minimalem Rückstand zu gewährleisten.

Das System kombiniert kontrollierte Laserimpulse, Präzisionsoptik und Prozessüberwachung, um eine stabile Punkttiefe und Markierungsqualität zu gewährleisten.

Zu den Vorteilen des Soft-Marking-Verfahrens gehören unter anderem:

  • Reduzierter Markierungsabrieb

  • Kontrollierte Laserwechselwirkung mit dem Wafer

  • Flache und gleichmäßige Punktbildung

  • Verbesserte Reinraumkompatibilität

  • Wiederholbare Markierungsergebnisse

  • Gleichbleibende Lesbarkeit der Zeichen

  • Verringerte Abweichungen zwischen den Produktionschargen

Die tatsächliche Markierungsqualität hängt vom Zustand des Lasers, der optischen Konfiguration, der Waferoberfläche, dem Prozessrezept und dem Wartungszustand ab.

Design, kompatibel mit Reinräumen der Klasse 1

Der ThinkLaser SigmaClean ist für den Einsatz in Reinraumumgebungen der Halbleiterindustrie konzipiert.

Durch die geschlossene Anlagenstruktur, den kontrollierten Markierungsbereich und den staubarmen Prozess eignet es sich für Produktionsstätten, die ein strenges Kontaminationsmanagement erfordern.

Ein typisches System kann Folgendes umfassen:

  • Abgeschlossener Laserbearbeitungsbereich

  • Gerätegehäuse aus Edelstahl

  • Mark-Punkt-Abgasanschluss

  • Kontrolle statischer Aufladung

  • Interne Partikelkontrollfunktionen

  • Automatisierter Wafertransfer

  • Kontrollierte Wafer-Kontaktpunkte

  • Reinraumkompatible mechanische Komponenten

Die tatsächliche Reinraumeignung einer verfügbaren Maschine sollte anhand ihres Zustands, der installierten Optionen und der Reinraumstandards des Kunden beurteilt werden.

Automatisierte Waferhandhabung

Das SigmaClean-System kombiniert Lasermarkierung mit automatisiertem Waferladen, Ausrichten, Übertragen und Entladen.

Eine typische Systemkonfiguration könnte Folgendes umfassen:

  • Drei Kassettenladeöffnungen

  • Pick-and-Place-Wafer-Roboter

  • Doppelroboter-Endeffektor

  • Optischer Wafer-Ausrichter

  • Automatische Waferbeladung

  • Automatisches Wafer-Entladen

  • Programmierbare Waffelrezepte

  • Integriertes Anlagensteuerungssystem

Die automatisierte Waferhandhabung trägt dazu bei, den manuellen Kontakt mit den Wafern zu reduzieren und die Konsistenz der Waferpositionierung bei wiederholten Markierungsvorgängen zu verbessern.

Die tatsächliche Konfiguration von Roboter, Kassette und Endeffektor sollte vor dem Kauf einer gebrauchten Maschine überprüft werden.

Waferbearbeitung von 100 mm bis 200 mm

Der ThinkLaser SigmaClean ist für Halbleiterwafer mit einem Durchmesser zwischen 100 mm und 200 mm ausgelegt, abhängig von der installierten Handhabungskonfiguration.

Mögliche unterstützte Wafergrößen umfassen:

  • 100-mm-Wafer

  • 125-mm-Wafer

  • 150 mm Wafer

  • 200 mm Wafer

Nicht jede Maschine ist notwendigerweise für alle aufgeführten Wafergrößen geeignet.

Folgende Punkte sollten vor dem Kauf überprüft werden:

  • Abmessungen des Kassettenanschlusses

  • Kassettenkompatibilität

  • Größe des Roboter-Endeffektors

  • Wafer-Ausrichtungsfähigkeit

  • Waferdickenbereich

  • Waferkantenprofil

  • Kompatibilität mit flachen oder gekerbten Wafern

  • Verfügbarkeit von Softwarerezepten

Bei der Umstellung eines Systems von einer Wafergröße auf eine andere können Hardwareänderungen erforderlich sein.

Optische Wafer-Ausrichtung

Für eine genaue Waferidentifizierung ist eine präzise Kontrolle der Markierungsposition und -ausrichtung erforderlich.

SigmaClean verwendet einen hochauflösenden optischen Ausrichter, um die Waferposition vor der Lasermarkierung zu bestimmen. Dadurch kann die Maschine Identifikationsmarken relativ zur Waferfläche, Kerbe oder anderen Referenzmerkmalen platzieren.

Die optische Ausrichtung unterstützt die Steuerung von:

  • Markierungsposition

  • Charakterorientierung

  • Abstand vom Waferrand

  • Platzierung mehrerer Notengruppen

  • Wiederholbarkeit zwischen Wafern

  • geradlinige Markierung

  • Bogenförmige Markierung

Die Wiederholgenauigkeit der repräsentativen Markierungen kann in X- und Y-Richtung relativ zur primären Waferreferenz etwa ±75 μm erreichen.

Die tatsächliche Positionierungsleistung hängt vom Zustand des Wafers, der Kalibrierung des Ausrichtgeräts, dem Zustand des Roboters und der installierten Software ab.

Markierung von geraden Linien und Bögen

Der SigmaClean unterstützt die Punktmatrix-Softmarkierung sowohl in geradlinigen als auch in bogenförmigen Layouts.

Gerade Linienmarkierungen können verwendet werden, wenn der Identifikationscode horizontal oder schräg angeordnet ist.

Die Bogenmarkierung ermöglicht es, dass die Zeichen dem gekrümmten Umfang der Oblate folgen.

Das System kann mehrere Markierungsgruppen in unterschiedlichen Ausrichtungen innerhalb eines definierten Bereichs um den Waferrand platzieren.

Typische Layoutoptionen können Folgendes umfassen:

  • Direkte Identifikationszeichenfolgen

  • Identifizierung gekrümmter Waferkanten

  • Mehrere Charaktergruppen

  • Unterschiedliche Markierungsausrichtungen

  • Kundenspezifische Markierungspositionen

  • Primäre und sekundäre Wafer-IDs

Die verfügbaren Layoutoptionen hängen von der installierten Software und dem Produktionsrezept ab.

SEMI-kompatible Kennzeichnungsformate

Der ThinkLaser SigmaClean unterstützt Halbleiterwafer-Identifizierungsformate, die mit SEMI-Fertigungsstandards verbunden sind.

Typische Standardkennzeichnungsformate können Folgendes umfassen:

  • 5 × 9 Punktmatrix mit einfacher Dichte

  • 9 × 17 Punktmatrix mit einfacher Dichte

  • 10 × 18 Doppeldichte-Punktmatrix

  • T1 BC-412 Barcode

  • T7 zweidimensionale Datenmatrix

  • M12 Zeichenbildung

  • M13-Charakterbildung

  • Vom Benutzer wählbare Prüfsumme

  • Benutzerdefinierte Markierungsschriften

Das System unterstützt je nach gewählter Schriftart, Layout und verfügbarem Markierungsfeld bis zu 80 Zeichen pro Markierungsgruppe.

Das erforderliche Zeichenformat sollte anhand der installierten Softwareversion überprüft werden.

Kontrollierter Punktdurchmesser und -tiefe

Das SigmaClean-System ist so konzipiert, dass es kontrollierte Punktabmessungen für eine konsistente Waferidentifizierung gewährleistet.

Beispielhafte Kennzeichnungsspezifikationen können Folgendes umfassen:

  • Punktdurchmesser von etwa 50 μm bis 90 μm

  • Punkttiefenbereich von ungefähr 2,4 μm bis 5 μm

  • Punktrundheitskontrolle

  • Mehrere kalibrierte optische Spotgrößen

  • Programmierbare Laserprozesseinstellungen

Die verfügbaren Spotgrößenkonfigurationen umfassen ungefähr Folgendes:

  • 50 μm

  • 60 μm

  • 70 μm

  • 90 μm

Die installierte optische Hardware bestimmt, welche Spotgrößen an der jeweiligen Maschine verfügbar sind.

Gleichbleibende Markierungsqualität

Die lesbare Waferidentifizierung hängt von der Stabilität jedes lasererzeugten Punktes ab.

Das SigmaClean-System kombiniert eine ultrastabile Laserquelle, präzise Fokussieroptik und eine geschlossene Systemüberwachung zur besseren Kontrolle:

  • Punktdurchmesser

  • Punkttiefe

  • Punktform

  • Impulsenergie

  • Charakterbildung

  • Markierungsposition

  • Mark Kontrast

  • Rezeptwiederholbarkeit

Eine gleichmäßige Punktbildung kann sowohl die visuelle Lesbarkeit als auch die automatisierte maschinelle Bilderkennung verbessern.

Die Markierungsqualität sollte vor dem Einsatz in der Produktion mit dem tatsächlichen Wafertyp des Kunden getestet werden.

Automatisierte Hochdurchsatzproduktion

Der SigmaClean ist für die Wafermarkierung auf Produktionsebene und nicht für die manuelle Einzelbearbeitung konzipiert.

Die integrierten Kassettenports, der Doppelendeffektor-Roboter, der optische Ausrichter und das Lasersystem ermöglichen es, Wafer durch eine automatisierte Markierungssequenz zu führen.

Unter definierten Bedingungen kann ein repräsentativer Durchsatz von etwa 240 Wafern pro Stunde erreicht werden:

  • Einzelimpulsmarkierung

  • Ein 5 × 9 Punktmatrixformat

  • Ein 12-stelliges Identifikationszeichen

Der tatsächliche Produktionsdurchsatz hängt ab von:

  • Wafergröße

  • Anzahl der Zeichen

  • Bewertungsformat

  • Anzahl der Bewertungsgruppen

  • Wafer-Ausrichtungszeit

  • Markierungstiefe

  • Roboter-Reisesequenz

  • Kassettenkonfiguration

  • Gerätezustand

  • Anforderungen an die Host-Kommunikation

Die Produktionskapazität sollte anhand des vorgesehenen Markierungsrezepts bewertet werden.

Lasersteuerung mit geschlossenem Regelkreis

Das ThinkLaser SigmaClean kann eine geschlossene Regelung der Laserleistung umfassen.

Diese Funktion hilft dem System, eine stabile Laserleistung aufrechtzuerhalten und Prozessinformationen während der Wafermarkierung aufzuzeichnen.

Zu den verfügbaren Überwachungsfunktionen gehören unter anderem:

  • Laserleistungsverfolgung

  • Pulsstabilitätsüberwachung

  • Prozessdatenerfassung

  • Automatische Datenprotokollierung

  • Gerätealarmaufzeichnung

  • Überwachung der Markierungsqualität

  • Unterstützung der statistischen Prozesskontrolle

  • Analyse der vorbeugenden Instandhaltung

Die genauen Überwachungsfunktionen hängen von der Steuerung und der Softwarekonfiguration der Maschine ab.

Produktionsrezeptverwaltung

SigmaClean verwendet programmierbare Jobdateien für verschiedene Waferprodukte und Markierungsanforderungen.

Bediener können Rezepte erstellen und speichern, die Informationen wie die folgenden enthalten:

  • Wafergröße

  • Inhalte kennzeichnen

  • Zeichenformat

  • Punktmatrix-Typ

  • Markierungsposition

  • Markierungsorientierung

  • Laserparameter

  • Markierungstiefe

  • Kassettenzuweisung

  • Produktionsmenge

  • Host-Kommunikationseinstellungen

Die Speicherung von Rezepten hilft Herstellern, qualifizierte Markierungsprozesse für mehrere Wafer-Chargen zu wiederholen.

SECS II/GEM Werkskommunikation

Der ThinkLaser SigmaClean kann mit einer SECS II/GEM-Schnittstelle für die Automatisierung von Halbleiterfabriken ausgestattet werden.

Dadurch kann die Maschine mit einem kompatiblen Fabrik-Host oder Manufacturing Execution System kommunizieren.

Mögliche Kommunikationsfunktionen können Folgendes umfassen:

  • Gerätestatusmeldung

  • Jobdateiübertragung

  • Rezeptauswahl

  • Befehle zur Fernverarbeitung

  • Alarmmeldung

  • Produktionsdatenerfassung

  • Wafer-Tracking

  • Hostgesteuerter Betrieb

  • Geräteereignisüberwachung

Vor dem Kauf eines verfügbaren Geräts sollte überprüft werden, ob die erforderliche Kommunikationshardware, Software und die notwendigen Lizenzen vorhanden sind.

Laser- und optisches System

Repräsentative SigmaClean-Systeme verwenden einen akustooptisch gütegeschalteten, diodengepumpten Nd:YLF-Laser.

Typische Laser- und optische Eigenschaften können Folgendes umfassen:

  • Diodengepumpte Laserquelle

  • Q-geschaltete Impulserzeugung

  • TEM00-Strahlmodus

  • Wellenlänge ungefähr 1053 nm

  • Flachfeld-Fokussierlinse

  • Stabiler Impuls-zu-Impuls-Ausgang

  • Kalibrierte Laserfleckgrößen

  • Lasersteuerung im geschlossenen Regelkreis

  • Programmierbare Soft-Markierungsparameter

Das genaue Lasermodell und die Konfiguration können je nach Herstellungsjahr des Systems variieren.

Vor dem Kauf sollten Käufer Folgendes überprüfen:

  • Lasermodell

  • Laser-Seriennummer

  • Betriebsstunden des Lasers

  • Laserausgangszustand

  • Pulsstabilität

  • Zustand der optischen Linse

  • Strahlausrichtung

  • Verfügbare Spotgrößen

  • Zustand des Kühlsystems

  • Controller-Kompatibilität

Unterstützte Wafermaterialien

Der SigmaClean ist in erster Linie für polierte, unbeschichtete Reinsiliziumwafer vorgesehen.

Beispielhafte Anwendungsfälle sind beispielsweise:

  • Polierte Siliziumwafer

  • Prime Siliziumwafer

  • Monitor-Wafer

  • Testwafer

  • Prozessentwicklungs-Wafer

  • Ausgewählte recycelte Wafer

Die Kompatibilität sollte vor der Verarbeitung geprüft werden:

  • Beschichtete Wafer

  • Gemusterte Wafer

  • Verbindungshalbleitermaterialien

  • Siliziumkarbid-Wafer

  • Galliumarsenid-Wafer

  • Transparente Substrate

  • Spezielle Halbleitermaterialien

Die Markierungsleistung kann je nach Materialzusammensetzung, Oberflächenbeschaffenheit, Beschichtungen, Laserabsorption und erforderlicher Markierungstiefe variieren.

Typische Anwendungen

Der ThinkLaser SigmaClean kann in Halbleiterproduktionsumgebungen eingesetzt werden, die eine dauerhafte Waferidentifizierung mit geringem Rückstand erfordern.

Siliziumwafer-Herstellung

Siliziumwafer-Lieferanten können Identifikationscodes anbringen, bevor die Wafer an Halbleiterfertigungsanlagen geliefert werden.

Die Markierung kann jeden Wafer mit Materialspezifikationen, Fertigungshistorie, Inspektionsdaten und Produktionslosinformationen verknüpfen.

Rückverfolgbarkeit der Halbleiterfertigung

Halbleiterfabriken können permanente Wafer-IDs verwenden, um physische Wafer folgenden Zuordnungen zuzuordnen:

  • Produktionslose

  • Prozessrezepte

  • Geräteaufzeichnungen

  • Inspektionsergebnisse

  • Qualitätsdaten

  • Fertigungsgeschichte

Reinraum-Wafer-Identifizierung

Das partikelarme Soft-Markierungsverfahren eignet sich für Anlagen, die eine dauerhafte Kennzeichnung erfordern und gleichzeitig die Partikelerzeugung kontrollieren.

Wafer-Chargenverwaltung

Chargennummern, Seriennummern und Produktionscodes können direkt auf die Wafer aufgebracht werden, um die Materialverfolgung zu verbessern.

Forschung und Prozessentwicklung

Forschungslabore können SigmaClean verwenden, um Testwafer, Prozessproben und Konstruktionschargen zu identifizieren.

Automatisierte Waferproduktion

Durch das Laden von Kassetten und den robotergestützten Wafertransfer kann die Maschine wiederholte Produktionsmarkierungen mit minimalem manuellem Eingriff durchführen.

Hauptmerkmale der Ausrüstung

  • Automatisierte Lasermarkierung von Halbleiterwafern

  • partikelfreies, sanftes Markierungsverfahren

  • Permanente Wafer-Kennzeichnung

  • SuperSoftMark-Technologie

  • Design, das für Reinräume der Klasse 1 geeignet ist

  • Unterstützung für Wafer von 100 mm bis 200 mm

  • Bearbeitung von polierten Siliziumwafern

  • Flache und kontrollierte Markierungstiefe

  • Punktmatrix-Zeichenmarkierung

  • geradlinige Markierung

  • Bogenförmige Markierung

  • Mehrfache Markierungsgruppenplatzierung

  • SEMI-kompatible Kennzeichnungsformate

  • Optische Wafer-Ausrichtung

  • Drei-Kassettenanschluss-Konfiguration

  • Waferroboter mit zwei Endeffektoren

  • Automatisches Be- und Entladen

  • Laserüberwachung im geschlossenen Regelkreis

  • Automatisierte Prozessdatenprotokollierung

  • Rezept- und Auftragsdateispeicherung

  • Fehler- und Alarmprotokollierung

  • SECS II/GEM-Kommunikationsfähigkeit

  • Design für die Serienproduktion

Repräsentative technische Spezifikationen

Die folgenden Werte sind Richtwerte. Die tatsächlichen Spezifikationen der verfügbaren Maschine sollten vor dem Kauf überprüft werden.

  • Markierungsmodus: Punktmatrix-Weichmarkierung

  • Markierungslayout: Gerade Linie oder Bogen

  • Wafergröße: 100 mm bis 200 mm

  • Wafermaterial: Poliertes, unbeschichtetes, reines Silizium

  • Punktdurchmesser: Ungefähr 50 μm bis 90 μm

  • Punkttiefe: Ungefähr 2,4 μm bis 5 μm

  • Maximale Zeichenanzahl: Bis zu 80 Zeichen pro Gruppe

  • Markierungsfeld: Nach der Ausrichtung etwa 50 × 50 mm.

  • Markierungsposition: Innerhalb eines 25 mm breiten Streifens um den Waferumfang

  • Wiederholbarkeit markieren: Ungefähr ±75 μm in X- und Y-Richtung.

  • Charakterbildung: SEMI M12 und M13

  • Wafer-Ausrichtung: Hochauflösender optischer Ausrichter

  • Wafertransport: Pick-and-Place-Roboter mit doppeltem Endeffektor

  • Kassettenanschlüsse: Drei Anschlüsse für 100–200 mm Waferkassetten

  • Lasertyp: Akustooptisch gütegeschaltete, diodengepumpte Nd:YLF-Laser

  • Laserwellenlänge: ungefähr 1053 nm

  • Spotgrößen: Ungefähr 50, 60, 70 oder 90 μm

  • Werkskommunikation: SECS II/GEM, konfigurationsabhängig

  • Repräsentativer Durchsatz: Bis zu ca. 240 Wafer pro Stunde unter festgelegten Bedingungen

Repräsentative Anforderungen an Versorgungsunternehmen

Die Anforderungen an die Anlage können je nach genauer Maschinenkonfiguration variieren.

Zu den Anforderungen an einen repräsentativen Vertreter können gehören:

  • Stromversorgung: 200–240 V AC

  • Phase: Einphasig

  • Frequenz:50/60 Hz

  • Prozessvakuum: Erforderlich

  • Mark-Point-Auspuff: Erforderlich

  • Betriebstemperatur: Kontrollierte Innenraumumgebung

  • Druckluft: Konfigurationsabhängig

  • Netzwerkverbindung: Erforderlich für die Kommunikation innerhalb des Werks

  • Abgasanschluss des Geräts: Konfigurationsabhängig

Vor der Installation sollten alle Anlagenanforderungen anhand der Maschinendokumentation bestätigt werden.

Zu bestätigende Gerätekonfiguration

ThinkLaser SigmaClean-Maschinen können je nach Herstellungsjahr und ursprünglichem Anwendungsbereich unterschiedliche Hardware- und Softwarekonfigurationen aufweisen.

Vor dem Kauf sollten Käufer Folgendes bestätigen:

  • Herstellungsjahr

  • Maschinenseriennummer

  • Aktueller Betriebszustand

  • Unterstützte Wafergrößen

  • Unterstützte Waferdicke

  • Kassettenanschlusskonfiguration

  • Kassettenkompatibilität

  • Roboterzustand

  • Zustand mit zwei Endeffektoren

  • Wafer-Aligner-Zustand

  • Wafer-Flach- und Kerbkompatibilität

  • Lasermodell

  • Betriebsstunden des Lasers

  • Laserausgangszustand

  • Zustand des optischen Systems

  • Verfügbare Spotgrößen

  • Verfügbare Markierungstiefen

  • Unterstützte Schriftarten für Markierungen

  • Computerkonfiguration

  • Betriebssystemversion

  • Steuerungssoftwareversion

  • Rezeptverfügbarkeit

  • SECS II/GEM-Verfügbarkeit

  • Werksschnittstellenlizenzen

  • Datenprotokollierungsfunktion

  • Zustand der Abgasanlage

  • Zustand des Vakuumsystems

  • Wartungshistorie

  • Beiliegende Dokumentation

  • Mitgeliefertes Zubehör

  • Mitgelieferte Ersatzteile

  • Aktueller Installationsstatus

  • Deinstallation scope

  • Verpackungs- und Transportanforderungen

Die Modellbezeichnung allein gibt nicht Aufschluss über die vollständige Konfiguration eines einzelnen Geräts.

Geräteinspektion und Lieferdienstleistungen

Zu den verfügbaren Projektdienstleistungen gehören unter anderem:

  • Beschaffung gebrauchter Halbleiteranlagen

  • Gerätezustandsprüfung

  • Konfigurationsprüfung

  • Wafer-Größenprüfung

  • Laserquelleninspektion

  • Inspektion des optischen Systems

  • Roboterfunktionsbewertung

  • Wafer-Ausrichterprüfung

  • Kassettenportinspektion

  • Softwareversionsprüfung

  • Überprüfung der Werksschnittstelle

  • Deinstallation coordination

  • Exportverpackung

  • Internationaler Transport

  • Installationskoordination

  • Ersatzteilbeschaffung

  • Technische Beratung

Der verfügbare Leistungsumfang hängt vom Zustand der Ausrüstung, dem Standort der Maschine und den Projektanforderungen ab.

Warum sollten Sie sich für den ThinkLaser SigmaClean entscheiden?

Der ThinkLaser SigmaClean wurde speziell für die Identifizierung von Halbleiterwafern in Reinraumumgebungen entwickelt.

Das schonende Markierungsverfahren erzeugt flache, dauerhafte Markierungen bei minimaler Staubentwicklung. Dadurch unterscheidet es sich von herkömmlichen Hartmarkierungssystemen, die primär für tiefere Gravuren optimiert sind.

Die Kombination aus automatisierter Kassettenhandhabung, robotergestütztem Wafertransfer, optischer Ausrichtung, Laserüberwachung und Fabrikkommunikation ermöglicht es dem System, eine wiederholbare Waferidentifizierung auf Produktionsniveau zu unterstützen.

Es eignet sich besonders für Hersteller, die polierte Siliziumwafer verarbeiten und eine dauerhafte Rückverfolgbarkeit ohne unnötige Oberflächenbeschädigung oder Partikelverunreinigung benötigen.

Häufig gestellte Fragen

Wozu wird der ThinkLaser SigmaClean verwendet?

Mit SigmaClean lassen sich dauerhafte, flache und schmutzarme Kennzeichnungen auf Halbleiterwafer aufbringen.

Ist SigmaClean ein System für weiche oder harte Markierungen?

SigmaClean ist in erster Linie ein System zur schonenden Markierung. Es erzeugt flache Punktmatrixmarkierungen, die Markierungsrückstände minimieren sollen.

Welche Wafergrößen kann SigmaClean verarbeiten?

Repräsentative Konfigurationen unterstützen Siliziumwafer von 100 mm bis 200 mm.

Kann die SigmaClean-Anlage 300-mm-Wafer verarbeiten?

Das SigmaClean-System ist hauptsächlich für 100–200-mm-Wafer konfiguriert. Für die Bearbeitung von 300-mm-Wafern ist in der Regel eine andere Systemkonfiguration erforderlich.

Welche Wafermaterialien werden unterstützt?

Die Standardanwendung umfasst polierte, unbeschichtete Reinsiliziumwafer. Andere Materialien sollten durch Anwendungstests evaluiert werden.

Welche Markierungstiefe wird als repräsentativ angesehen?

Die typische Tiefe der Weichmarkierung liegt je nach Rezeptur und Systemkonfiguration bei etwa 2,4 μm bis 5 μm.

Erzeugt weiches Markieren Schmutz?

Das System ist so konzipiert, dass Markierungsrückstände minimiert werden. Die tatsächliche Partikelleistung hängt vom Wafermaterial, den Prozessparametern und dem Zustand der Anlage ab.

Unterstützt die Maschine die automatische Waferhandhabung?

Ja. Eine typische Konfiguration umfasst drei Kassetteneinschübe, einen optischen Ausrichtapparat und einen Pick-and-Place-Roboter mit einem doppelten Endeffektor.

Kann es bogenförmige Markierungen erzeugen?

Ja. Das System unterstützt geradlinige und bogenförmige Punktmatrix-Markierungslayouts.

Unterstützt SigmaClean die Fabrikautomation?

Einige Systeme beinhalten SECS II/GEM-Kommunikation für die Verbindung mit kompatiblen Host-Systemen in Halbleiterfabriken.

Was sollte vor dem Kauf eines gebrauchten SigmaClean überprüft werden?

Käufer sollten die Wafergrößenkonfiguration, den Zustand des Lasers, den Roboter, die Kassettenanschlüsse, den optischen Ausrichtapparat, die Softwareversion, die Markierungsmöglichkeiten, die Werksschnittstelle und die Wartungshistorie überprüfen.

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