Der ASM AD830 Plus ist eine automatische Chipbondierungsplattform, die Waferhandling, Chiperkennung, auswerfergestützte Chiptrennung, Vakuumaufnahme, Silber-Epoxid-Auftrag, Leadframe-Transport, programmierte Chipplatzierung und optische Inspektion kombiniert.
Wenn ein AD830 Plus wiederholt stoppt, einen Fehler aufgrund fehlender Chips meldet, die Mustererkennung fehlschlägt oder instabile Epoxidharzablagerungen erzeugt, ist der Austausch des zuerst verdächtigten Bauteils selten die beste Diagnosemethode. Der Alarm identifiziert üblicherweise die Prozessphase, in der der Prozess gestoppt hat, die eigentliche Ursache kann jedoch im Werkzeug, im Material, im Vakuumkreislauf, in der mechanischen Position, in der Bildverarbeitungsreferenz oder in den Gehäuseeinstellungen liegen.
Dieser praktische Leitfaden erklärt, wie man häufige Probleme untersucht ASM AD830 Plus Fehlerbehebung Probleme, darunter:
Fehlende-Matrizen-Alarme
Instabile Würfelaufnahme
Risse oder Absplitterungen
Wafer-PR- und Leadframe-PR-Fehler
Ungleichmäßiges Auftragen oder Stempeln von Epoxidharz
Versatz und Drehung der Werkzeugplatzierung
Übertragungsstaus im Leadframe
Bond-Head- und Bewegungsalarme
Planung der vorbeugenden Instandhaltung
AD830 Ersatzteilvorbereitung
Sicherheitshinweis: Diese Anleitung dient der Prozessprüfung und der ersten Fehlerdiagnose. Schaltschränke, Servosysteme, Sicherheitsschaltungen, pneumatische Komponenten und bewegliche Mechanismen dürfen nur von qualifiziertem Personal geprüft werden. Beachten Sie die Bedienungsanleitung der Maschine und die werkseitigen Sperrverfahren. Überbrücken Sie niemals eine Sicherheitstür, Verriegelung, Not-Aus-Schaltung oder Schutzabdeckung, um die Produktion fortzusetzen.

Schnellübersicht zur Fehlerbehebung für ASM AD830 Plus
Nutzen Sie die folgende Tabelle, um den wahrscheinlichsten Inspektionsbereich zu ermitteln, bevor Sie Maschinenparameter ändern oder Teile austauschen.
| Maschinensymptom | Wahrscheinliches System | Erste Punkte, die überprüft werden sollten | Mögliche Teile oder Werkzeuge |
|---|---|---|---|
| Fehlender Würfelalarm | Vakuumansaugung oder Düsenfreigabe | Spannzangenreinheit, Vakuummessung, Aufnahmehöhe, Auswerferfunktion und Wafer-Band | Spannzange, Vakuumschlauch, pneumatische Verschraubung, Sensor, Auswerferstift |
| Die Chipreste auf dem Waferband | Auswerfer und Waferhalterung | Auswerferstifthöhe, Spitzenzustand, Waferausdehnung, Klebebandhaftung und Aufnahmezeitpunkt | Auswerferstift, Auswerferkappe, Wafer-Expansionskomponenten |
| Die fällt nach dem Aufheben um. | Vakuumkreislauf oder Spannzange | Vakuumleckage, Spannzangenöffnung, Vakuumverzögerung, Schlauch- und Werkzeug-Spannzangenpassung | Spannzange, Schlauch, Anschlussstück, Ventil oder Vakuumsensor |
| Die Matrize bricht beim Abheben | Auswerfer, Spannzange oder Krafteinstellung | Auswerfergeometrie, Stiftposition, Aufnahmehöhe, Spannzangenkontakt und Wafer-Tape-Zustand | Auswerferstift, Auswerferkappe und Spannzange |
| Wafer-PR-Fehler | Zustand des Bildverarbeitungssystems oder des Wafers | Fokus, Beleuchtung, Linsenreinigung, Referenzbild, Suchbereich und Waferposition | Kamera, Objektiv, Lichtquelle, Kabel oder Bildsteuerung |
| Leadframe-PR-Fehler | Sicht, Materialposition oder Klemmung | Rahmenposition, Klemmzustand, Kontrast, Beleuchtung und Referenzmerkmale | Kamera, Beleuchtungseinheit, Klemme, Amboss oder Positionssensor |
| Fehlendes oder instabiles Epoxidharz | Dosier- oder Stempelsystem | Epoxidharzzustand, Druck, Nadel oder Stempel, Prozesshöhe, Verzögerung und Verunreinigung | Nadel, Spritze, Stempelwerkzeug, Schale, Siegel, Motor oder Sensor |
| Versatz der Chipplatzierung | PR, Werkzeug- oder mechanische Referenz | Wiederholgenauigkeit der Bildgebung, Theta-Korrektur, Spannzangenverschleiß, Bondhöhe und Leadframe-Unterstützung | Spannzange, Kamera, Encoder, Amboss, Klemme oder Bondkopf-Komponente |
| Übertragungsstau beim Leadframe | Eingang, Spur, Werkstückhalter oder Ausgang | Spurbreite, Rahmenebenheit, Magazinausrichtung, Zubringer und Sensoren | Sensor-, Schieber-, Riemen-, Führungs-, Motor- oder Magazinkomponente |
| Wiederholter Bondkopf-Alarm | Bewegungs-, Kabel-, Motor- oder mechanisches System | Blockierung, Werkzeugkollision, Kabelzustand, Encoder-Rückmeldung und anormaler Widerstand | Motor, Encoder, Treiber, Kabel, Lager oder mechanische Verbindung |
Vor der Fehlerbehebung eines AD830 Plus
Ändern Sie nicht gleich mehrere Parameter gleichzeitig. Wenn mehrere Einstellungen gleichzeitig angepasst werden, wird es schwierig festzustellen, welche Änderung den Fehler behoben oder verschlimmert hat.
Bevor Sie die Maschinenabdeckung öffnen oder die Verpackungsdatei bearbeiten, führen Sie bitte die folgenden Prüfungen durch:
Notieren Sie die vollständige Alarmmeldung und die Alarmzeit.
Fertigen Sie einen Screenshot der Maschinenoberfläche an.
Notieren Sie, welche Prozessstation angehalten hat.
Ermitteln Sie, ob der Fehler alle Produkte oder nur eine einzelne Verpackung betrifft.
Prüfen Sie, ob das Problem nach Wartungsarbeiten, Werkzeugwechsel oder Materialwechsel aufgetreten ist.
Speichern oder sichern Sie die aktuellen Paketparameter, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Prüfen Sie, ob der gleiche Alarm an der gleichen physischen Position auftritt.
Verwenden Sie ein kurzes Video, um den Vorgang unmittelbar vor dem Alarm aufzuzeichnen.
Auf Verunreinigungen, lose Werkzeuge und offensichtliche mechanische Einwirkungen prüfen.
Verändern Sie jeweils nur eine Kontrollvariable.
Maschinenproblem oder Prozessproblem?
Ein sinnvoller erster Schritt ist es, festzustellen, ob das Problem an der Maschine, der Verpackung, dem Material oder dem Werkzeug liegt.
| Diagnosetest | Mögliche Schlussfolgerung |
|---|---|
| Das gleiche Paket läuft auf einem anderen AD830 Plus normal. | Das Problem hängt höchstwahrscheinlich mit der Maschinenkonfiguration, der Kalibrierung, den Werkzeugen oder der Hardware zusammen. |
| Mehrere Pakete weisen auf einem Rechner denselben Fehler auf. | Untersuchen Sie ein gemeinsames Maschinensystem wie z. B. Vakuum-, Bildverarbeitungs-, Bewegungs- oder Materialtransportsysteme. |
| Das Problem tritt nur bei einem Wafer oder einer Materialcharge auf. | Überprüfen Sie das Wafer-Tape, den Zustand des Chips, die Abmessungen des Leadframes, das Epoxidharz oder die Materialhandhabung. |
| Der Fehler trat unmittelbar nach dem Werkzeugwechsel auf. | Prüfen Sie die Werkzeugabmessungen, die Einbauhöhe, die Ausrichtung und die Kalibrierung. |
| Der Fehler trat nach der Bearbeitung der Paketdatei auf. | Vergleichen Sie das aktuelle Paket mit der letzten bekannten stabilen Sicherungskopie. |
| Der Fehler tritt erst nach längerer Produktion auf. | Untersuchen Sie Verunreinigungen, Temperatur, Verarbeitungszeit des Epoxidharzes, Vakuumzersetzung oder mechanische Erwärmung. |
1. ASM AD830 Plus Fehlender Die-Alarm
Ein Alarm wegen fehlender Matrize bedeutet im Allgemeinen, dass die Maschine die erwartete Matrize nach der Aufnahmesequenz nicht erkannt hat. Dies bedeutet nicht automatisch, dass der Sensor für fehlende Matrize defekt ist.
Der Würfel könnte Folgendes enthalten:
Blieb auf dem Waferband
Die Abdichtung gegen die Spannzange war fehlgeschlagen.
Wurde aufgehoben und dann fallen gelassen.
Bewegte sich innerhalb der Spannzange
Beim Auswurf beschädigt
Vorhanden, aber aufgrund eines instabilen Vakuums nicht nachweisbar.
Prüfen Sie zuerst die Spannzange.
Die Spannzange gemäß der genehmigten Wartungsprozedur ausbauen und prüfen:
Die Chip-Kontaktfläche
Die Vakuumöffnung
Epoxidverunreinigung
Partikel oder Bruchstücke von Matrize
Abnutzungsspuren um die Stanzhülse herum
Risse oder Verformungen
Korrekte Montage und Ausrichtung
Eine teilweise verstopfte Vakuumöffnung kann zwar ein Vakuumsignal erzeugen, bietet aber nicht genügend Luftstrom oder Haltekraft für eine zuverlässige Messung. Eine abgenutzte Aufnahme kann außerdem dazu führen, dass sich die Matrize während der Bewegung dreht oder ihre Dichtung verliert.
Überprüfen Sie den Vakuumkreislauf.
Prüfen Sie den gesamten Vakuumweg und nicht nur den Sensor:
Überprüfen Sie die Vakuumquelle.
Prüfen Sie flexible Schläuche auf Risse, Quetschungen und Verunreinigungen.
Pneumatische Anschlüsse und Verschraubungen prüfen.
Prüfen Sie, ob die Ventile zuverlässig schalten.
Vergleichen Sie die Vakuummesswerte mit und ohne Matrize.
Beobachten Sie, ob sich der Messwert während der Bewegung des Bondkopfes ändert.
Die Detektionsschwellenwerte sollten erst überprüft werden, nachdem das physikalische Vakuumsystem stabil ist.
Ändert sich der Vakuumwert bei Bewegung des Bondarms, überprüfen Sie die Schlauchführung, die Bewegung der Kabelkette und lose Verbindungen.
Prüfen Sie die Aufnahmehöhe und den Zeitpunkt
Eine falsche Pickup-Höhe kann verschiedene Symptome hervorrufen:
Die Spannzange hat keinen ausreichenden Kontakt zum Stempel.
Die Spannzange drückt zu stark gegen den Stempel.
Der Chip hebt sich an und fällt dann wieder auf das Waferband zurück.
Auswerfer und Bondkopf arbeiten nicht synchron.
Der Stempel kippt im Inneren der Spannzange.
Prüfen Sie vor der Anpassung der Gehäuseeinstellung die mechanischen Referenzwerte, die Spannzangenlänge, die Matrizendicke und die Aufnahmeposition.
Überprüfen Sie das Auswurfsystem.
Der Auswerfer muss die Werkzeugfreigabe gewährleisten, ohne dass das Werkzeug bricht, kippt oder sich verschiebt. Prüfen Sie Folgendes:
Zustand der Auswerferstiftspitze
Geradheit des Auswerferstifts
Stifthöhe und -weg
Stiftposition unter dem Chip
Auswerferkappenöffnung und -stütze
Wafer-Tape-Spannung
Wafer-Erweiterung
Zeitliche Abstimmung zwischen Auswurf und Aufnahme
Ein Alarm wegen fehlender Chips, der hauptsächlich am Waferrand auftritt, kann eher auf eine Wafer-Ausdehnung, ein Problem mit der Ebenheit des Rahmens oder eine falsche Auswerferposition hinweisen als auf einen Ausfall des Vakuumsensors.
Benötigen Sie Hilfe bei der Diagnose eines AD830-Fehlers (Fehlender Chip)?
Bitte senden Sie einen Screenshot der Alarmmeldung, ein Foto der Spannzange, ein Video des Auswerfers, die Vakuummesswerte, die Chipabmessungen und die Informationen zum Wafer-Tape. Diese Details erleichtern die Unterscheidung zwischen einem Werkzeugproblem und einem Problem mit dem Vakuum, dem Auswerfer oder den Parametern.
2. Instabile Würfelaufnahme oder Würfelfalle
Ein AD830 Plus kann zwar einen Chip erfolgreich aufnehmen, ihn aber während der Rotation, des Transfers oder der Bewegung zur Bondposition verlieren. Dieses Problem unterscheidet sich häufig von einem vollständigen Ausfall der Chipaufnahme.
Typische Symptome
Der Stempel ist unmittelbar nach dem Aufnehmen im Inneren der Spannzange sichtbar, verschwindet aber vor dem Verbinden.
Die Maschine besteht die erste Abtastprüfung, meldet aber später einen fehlenden Stempel.
Der Stempel rotiert innerhalb der Spannzange.
Der Würfel ist in einem ungleichmäßigen Winkel positioniert.
Im Inneren der Maschine befinden sich heruntergefallene Stempel.
Das Problem verschärft sich bei höheren Produktionsgeschwindigkeiten.
Mögliche Ursachen
Die Spannzangentasche ist zu groß für die Matrize.
Die Vakuumöffnung ist nicht richtig positioniert.
Die Werkzeugoberfläche bildet keine stabile Abdichtung.
Die Vakuumröhre leckt bei Armbewegungen.
Der Stempel wird beim Auswerfen geneigt.
Die Aufnahmehöhe ist falsch.
Die Beschleunigung der Bindungsarme ist für die Prozessbedingungen zu aggressiv.
Verunreinigungen verringern die Kontaktfläche zwischen Matrize und Spannzange.
Empfohlene diagnostische Reihenfolge
Spannzange reinigen und prüfen.
Prüfen Sie anhand der Werkzeugzeichnung, ob die Spannzangenabmessungen korrekt sind.
Prüfen Sie die Vakuumstabilität während des gesamten Bewegungszyklus.
Überprüfen Sie die Ausrichtung des Stempels unmittelbar nach der Aufnahme.
Prüfen Sie die Position und Funktion des Auswerferstifts.
Prüfen Sie die Aufnahmehöhe und die Matrizendicke.
Führen Sie wiederholte Beschleunigungstests bei reduzierter Geschwindigkeit durch.
Die Geschwindigkeit erst erhöhen, wenn die Beschleunigung stabil ist.
Eine beschädigte oder fehlerhafte Spannzange darf nicht durch ständiges Erhöhen der Anpresskraft oder der Vakuumschwellenwerte kompensiert werden. Dadurch kann das ursprüngliche Problem verschleiert und der Werkzeugschaden erhöht werden.
3. Risse, Absplitterungen oder Oberflächenbeschädigungen des Chips
Risse in den Werkzeugen können beim Auswerfen, Aufnehmen, Übertragen oder Verbinden auftreten. Lage und Form der Beschädigung helfen, den verantwortlichen Arbeitsschritt zu identifizieren.
| Schadensbeobachtung | Möglicher Bereich | Schecks |
|---|---|---|
| Riss in der Nähe der Mitte der Matrize | Auswerferstiftkraft oder nicht unterstützter Werkzeugbereich | Stifthöhe, Spitzengeometrie, Auswerferkappe und Wafer-Tape-Unterstützung |
| Abgeplatzte Stanzkante | Spannzangentasche oder seitliche Werkzeugbewegung | Spannzangengröße, Taschenverschleiß, Werkzeugrotation und Ausrichtung des Aufnahmesystems |
| Kratzer auf der Werkzeugoberfläche | Verunreinigte oder beschädigte Spannzange | Kontaktfläche, eingebettete Partikel und Reinigungsmethode |
| Der Schaden entsteht nach der Verbindung. | Bindungshöhe, Kraft oder Substratunterstützung | Bindungsniveau, Aushärtungskraft, Amboss, Klemme und Substratebenheit |
| Beschädigungen treten hauptsächlich an dünnen Matrizen auf. | Werkzeug- und Prozessfenster | Stiftkonstruktion, Aufnahmekraft, Bandzustand und Stützgeometrie |
Wafer-Tape-Zustand nicht ignorieren
Dieselbe Maschineneinstellung kann sich bei Verwendung eines anderen Wafer-Bandes unterschiedlich verhalten. Überprüfung:
Bandtyp
Haftungsgrad
UV-Behandlungsbedingungen, sofern zutreffend
Wafer-Montagequalität
Ausdehnungsbetrag
Speicherdauer
Temperatur und Umgebungsbedingungen
Vor der Änderung der mechanischen Kalibrierung sollte, wenn möglich, ein problematischer Wafer mit einem bekannten, stabilen Wafer verglichen werden.
4. Wafer-PR-Fehler
Ein klares Kamerabild beweist nicht, dass die Mustererkennung stabil ist. Der AD830 Plus muss die korrekte Referenz wiederholt mit der erforderlichen Geschwindigkeit und unter normalen Produktionsschwankungen identifizieren.
Erste Sehprüfungen
Reinigen Sie das Kamerafenster und den Linsenbereich.
Vergewissern Sie sich, dass das Bild scharf ist.
Prüfen Sie die Lichtintensität und -gleichmäßigkeit.
Überprüfen Sie, ob es sich um die richtige Paketdatei handelt.
Bitte bestätigen Sie die korrekte Wafer- und Chip-Referenz.
Prüfen Sie, ob der Suchbereich unnötige Elemente enthält.
Untersuchen Sie den Wafer auf Verunreinigungen, Reflexionen oder beschädigte Chips.
Bitte prüfen Sie, ob die Theta- und Koordinatenreferenzen des Wafers korrekt sind.
Referenzbildprobleme
Ein Referenzimage mag bei der Ersteinrichtung funktionieren, aber im Produktivbetrieb instabil werden, wenn:
Das ausgewählte Merkmal ist nicht einzigartig.
Der Suchbereich umfasst benachbarte Würfel oder Straßenmuster.
Die Beleuchtung ändert sich über den Wafer hinweg.
Die Oberfläche des Chips ist hochreflektierend.
Der Wafer weist unterschiedliche Prozessvariationen auf.
Die Referenz wurde aus einem fehlerhaften Würfel erstellt.
Wählen Sie ein stabiles und wiederholbares Merkmal, anstatt einfach die PR-Toleranz zu erhöhen.
Intermittierendes Versagen der PR-Funktion
Bei sporadischem Fehler sollten Sie Folgendes untersuchen:
Lose Kamera- oder Beleuchtungskabel
Instabilität der Lichtquelle
Mechanische Schwingungen
Fokusbewegung
Wiederholbarkeit des Wafertisches
Temperaturabhängiges Verhalten
Kommunikations- oder Steuerungsfehler
Notieren Sie, ob der Fehler an einer bestimmten Waferposition, nach einer gewissen Laufzeit oder während einer bestimmten Bondkopfbewegung auftritt.
5. Lead-Frame-PR-Fehler
Probleme bei der Lead-Frame-Erkennung werden nicht immer durch die Kamera verursacht. Der Rahmen kann physisch falsch positioniert, nicht ausreichend gestützt oder während der Bildaufnahme bewegt sein.
Materialposition zuerst prüfen
Ist der Leadframe vollständig in Position eingerastet?
Liegt der Rahmen plan auf der Stütze auf?
Hält die Fensterklemme das Material gleichmäßig?
Ist der Magnetamboss korrekt installiert?
Ist der Leadframe verzogen oder verunreinigt?
Passt die Schienenbreite zum Material?
Gibt es Verunreinigungen durch Epoxidharz im Bereich der Stützkonstruktion?
Bildkontrast prüfen
Die Oberflächen von Leadframes können starke Reflexionen erzeugen. Rezension:
Beleuchtungsrichtung
Beleuchtungsstärke
Belichtungseinstellung
Auswahl von Referenzmerkmalen
Hintergrund- und Rahmenkontrast
Oberflächenbeschaffenheit und Abweichungen bei der Beschichtung
Vermeiden Sie die Verwendung von Kanten oder Merkmalen, die sich zwischen verschiedenen Materiallieferanten oder Produktionschargen ändern.
6. Probleme beim Auftragen und Prägen von Epoxidharz
Das Verhalten von Silber-Epoxidharz ändert sich mit dem Materialzustand, der Temperatur, dem Druck, der Zeit, den Werkzeugen und der Prozesshöhe. Eine stabile mechanische Bewegung kann ungeeignetes oder abgelaufenes Prozessmaterial nicht kompensieren.
Häufige Symptome von Epoxidharz
Fehlende Epoxidharzablagerung
Einzahlung zu gering
Einzahlung zu hoch
Instabiles Einlagenvolumen
Epoxidharz-Verklumpung oder -Fadenbildung
Überbrückung zwischen Bindungspositionen
Einzahlungspositionsversatz
Epoxidharzverunreinigungen auf Werkzeug- oder Leadframe-Oberflächen
Luftblasen im Inneren der Ablagerung
Materialhärtung oder -verdickung während der Produktion
Epoxidmaterialprüfung
Bestätigen:
Richtiger Epoxidharztyp
Materialcharge
Lagerbedingungen
Auftauverfahren
Mischvorgang, falls erforderlich
Arbeitszeit nach der Vorbereitung
Umgebungstemperatur
Materialverunreinigung
Überprüfung des Abgabesystems
Spritzeneinbau
Nadeltyp und Innendurchmesser
Nadelverstopfung oder -beschädigung
Luftdruck und Druckstabilität
Abgabeverzögerung
Nadelhöhe
Einzahlungszeit
Ventil-, Motor- und Aktorreaktion
Zustand von Schlauch und Verbindungsstück
Überprüfung des Stempelsystems
Form und Abnutzung des Stempelwerkzeugs
Stanztiefe
Epoxid-Tray-Ebene
Epoxidverteilung innerhalb der Schale
Werkzeugsauberkeit
Transferhöhe
Wiederholgenauigkeit des Stanzarms
Material trocknet um das Werkzeug herum.
Empfohlene Epoxid-Diagnosemethode
Stoppen Sie die Werkzeugplatzierung und prüfen Sie die Epoxidharzablagerungen separat.
Erzeugen Sie ein sich wiederholendes Ablagerungsmuster auf repräsentativen Leadframes.
Messen Sie Position, Größe und Konsistenz.
Bitte prüfen Sie die Verarbeitungszeit und -temperatur des Materials.
Reinigen oder ersetzen Sie das Dosier- oder Stempelwerkzeug.
Ändern Sie jeweils nur eine Druck-, Höhen- oder Zeitvariable.
Die Stempelplatzierung sollte wieder aufgenommen werden, nachdem die Ablagerung stabil geworden ist.
Benötigen Sie Ersatzteile für das AD830-Epoxidharzsystem?
Bitte senden Sie ein Foto der Epoxidharzstation, die Abmessungen der Nadel oder des Stempelwerkzeugs, die Seriennummer der Maschine sowie ein kurzes Video der instabilen Ablagerung. Dies hilft uns, das benötigte Werkzeug, den Sensor, den Aktor oder die Komponente für die Materialhandhabung zu identifizieren.
7. Versatz oder Drehung der Werkzeugplatzierung
Eine Platzierungsabweichung kann durch das Bildverarbeitungssystem, die Waferkorrektur, die Bewegung des Chips innerhalb der Spannzange, die Bondkopfmechanik oder die Leadframe-Unterstützung verursacht werden.
Prüfen Sie, ob der Offset konsistent ist.
Ein konstanter Offset und ein zufälliger Offset haben in der Regel unterschiedliche Ursachen.
| Versetztes Muster | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Gleicher XY-Offset bei jedem Stempel | Rezeptabweichung, Referenzlehre oder mechanische Kalibrierung |
| Zufällige XY-Variation | PR-Instabilität, Werkzeugbewegung in der Spannzange, Materialbewegung oder mechanische Wiederholgenauigkeit |
| Die Rotation variiert zufällig. | Spannzangenpassung, Vakuumstabilität, Theta-Korrektur oder Werkzeugfreigabe |
| Offsetänderungen je nach Leadframe-Position | Materialunterstützung, Gleisreferenz, Rahmenverformung oder lokale PR-Referenz |
| Offset-Erhöhungen nach langer Produktion | Werkzeugverschmutzung, mechanische Erwärmung, Materialabweichungen oder Fokusänderung |
Empfohlene Reihenfolge der Schecks
Überprüfung der Wiederholbarkeit der PR-Suche ohne Verklebung.
Wafer-Theta und Chip-Orientierung bestätigen.
Prüfen Sie, ob sich der Stempel innerhalb der Spannzange bewegt.
Prüfen Sie die Spannzange auf Verschleiß und Verunreinigungen.
Abhol- und Kautionshöhen bestätigen.
Prüfen Sie die Klemmung des Leadframes und die Ambossabstützung.
Prüfen Sie die Bewegung des Bondkopfes auf ungewöhnliches Spiel oder Widerstand.
Encoder- und Kalibrierungsergebnisse prüfen.
Vergleichen Sie das aktuelle Paket mit einer stabilen Sicherungskopie.
Zufällige mechanische Abweichungen sollten nicht durch Hinzufügen eines festen Rezeptur-Offsets korrigiert werden. Ein fester Offset kann zwar die Qualität einer Probe verbessern, aber gleichzeitig die Abweichungen an anderer Stelle erhöhen.
8. Übertragungsstau beim Leadframe
Der Transport des Leadframes umfasst das Eingabemagazin bzw. den Stapellader, den Schieber, die Führungsschiene, den Werkstückhalterbereich, die Klemme, den Amboss, Sensoren und den Ausgabeförderer. Ein Stau kann vor oder nach der physischen Position auftreten, an der der Frame stoppt.
Eingangsseitige Prüfungen
Korrekte Magazinabmessungen
Korrekte Schlitzteilung
Magazinausrichtung
Leadframe-Ausrichtung
Ausrichtung des Schiebers
Frame-Trennung
Eingangssensorzustand
Magazinaufzugsbewegung
Überprüfung der Strecken und der Arbeitnehmer
Spurbreite
Leitfaden zur Sauberkeit
Ebenheit des Leadframes
Position des Magnetambosses
Fensterklammerabstand
Epoxidverunreinigung
Lose Schrauben oder verschobene Führungen
Sensorausrichtung
Ausgangsseitige Prüfungen
Ausgabemagazinposition
Magazinschlitzausrichtung
Aufzugsbewegung
Ebenheit des fertigen Rahmens
Schubhub
Ausgangssensorreaktion
Materialvariation
Wenn die Maschine einen Leadframe-Charge verarbeitet, bei einem anderen jedoch blockiert, vergleichen Sie Folgendes:
Gesamtbreite
Dicke
Ebenheit
Kletten
Oberflächenverunreinigung
Streifenkrümmung
Lieferantentoleranz
Die Transportkraft sollte erst erhöht werden, nachdem sichergestellt wurde, dass sich das Material frei durch den gesamten Weg bewegen kann.
9. Bond-Head- und Bewegungsalarme
Ein wiederholter Alarm des Bondkopfes kann durch mechanische Störungen, übermäßigen Widerstand, ein beschädigtes Werkzeug, Kabelprobleme, Encoder-Rückmeldung, den Zustand des Motors oder Treiberfehler verursacht werden.
Die Maschine sofort anhalten, wenn:
Es ist zu einer Werkzeugkollision gekommen.
Der Bondkopf erzeugt ein ungewöhnliches mechanisches Geräusch.
Die Achse kann nicht normal in ihre Ausgangsposition zurückkehren.
Die Maschine meldet wiederholte Positionsfehler.
Ein Motor, ein Treiber oder ein Kabel wird ungewöhnlich heiß.
Es sind sichtbare Beschädigungen am Kabel oder Stecker vorhanden.
Die Achse bewegt sich unerwartet.
Die Sicherheitsschaltung funktioniert nicht ordnungsgemäß.
Vorinspektion
Notieren Sie den Alarm und die Achsenposition.
Auf physische Hindernisse prüfen.
Prüfen Sie, ob das Werkzeug oder die Spannzange falsch installiert ist.
Prüfen Sie die im genehmigten Servicebereich sichtbaren Kabel und Anschlüsse.
Prüfen Sie, ob der Alarm nach einer Wartung oder nach einer Kollision ausgelöst wurde.
Eine Achse mit abnormalem Widerstand darf nicht wiederholt zurückgesetzt und neu gestartet werden.
Bei Bedarf eine qualifizierte Inspektion der elektrischen Anlage oder des Antriebssystems veranlassen.
Der Austausch eines Motors oder Treibers ohne Überprüfung des mechanischen Widerstands, der Kabel und der Rückkopplung kann zu wiederholten Bauteilausfällen führen.
10. Wartungsplan für ASM AD830 Plus
Die tatsächliche Wartungshäufigkeit sollte entsprechend dem Produktionsvolumen, der Epoxidverunreinigung, dem Zustand der Wafer, dem Werkzeugverschleiß, den Werksverfahren und dem genehmigten Maschinenhandbuch angepasst werden.
| Empfohlene Häufigkeit | Wartungsbereich | Empfohlene Arbeit |
|---|---|---|
| Jede Schicht | Produktion und Werkzeuge | Alarme prüfen, Spannzange inspizieren, sichtbare Epoxidharzverunreinigungen entfernen und Vakuumaufnahme überprüfen. |
| Täglich | Wafer, Track und Vision | Reinigen Sie zugelassene Wafer-Tischflächen, Transportführungen, Kamerafenster und zugängliche Werkstückhalterbereiche. |
| Täglich | Epoxidverfahren | Überprüfen Sie Nadeln oder Stempelwerkzeuge, Tabletts, Spritzen, Druck und Materialzustand. |
| Wöchentlich | Aufnahmesystem | Prüfen Sie Spannzangen, Auswerferstifte, Auswerferkappen, Vakuumschläuche, Anschlüsse und die Wiederholgenauigkeit der Aufnahme. |
| Wöchentlich | Materialhandhabung | Überprüfen Sie Magazine, Schieber, Sensoren, Schienenführungen, Klemmen, Ambosse und Ausgabevorrichtungen. |
| Monatlich | Bewegung und Kabel | Prüfen Sie die sichtbare Kabelführung, die Steckverbinder, ungewöhnliche Geräusche, die Achsenwiederholgenauigkeit und Anzeichen von Kollisionen. |
| Monatlich | Bildverarbeitungssystem | Prüfen Sie Fokus, Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, Wiederholbarkeit des Druckbildes und Bildstabilität der Kamera. |
| Vierteljährlich oder nach Verbrauch | Prozessverifizierung | Führen Sie wiederholte Kontrollen der Entnahme, Platzierung, Inspektion und des Materialtransfers anhand repräsentativer Stichproben durch. |
| Nach der Kollision | Mechanische und Kalibrierung | Vor Wiederaufnahme der Produktion Werkzeuge, Bondkopf, Auswerfer, Werkstückhalter, Kameras und Kalibrierung prüfen. |
| Baldige Abschaltung | Daten und Archivierung | Sichern Sie Paketdateien, protokollieren Sie Einstellungen, entfernen Sie Prozessmaterial und schützen Sie sensible Bereiche. |
Empfohlene Ersatzteile für AD830 Plus
Ein praxisorientierter Ersatzteilplan sollte sich auf Verschleißteile, verschmutzungsempfindliche Teile und Komponenten konzentrieren, die die Produktion zum Erliegen bringen können.
Aufnahme- und Auswurfteile
Produktspezifische Spannzangen
Auswerferstifte
Auswerferkappen
Vakuumschlauch
Pneumatikverschraubungen
Vakuumfilter
Vakuumsensoren oder Schalter
Epoxidharzsystem-Teile
Nadeln ausgeben
Spritzen und Halter
Stanzwerkzeuge
Epoxidharzschalen
Dichtungen und Verbinder
Druckbezogene Komponenten
Epoxid-Füllstands- oder Positionssensoren
Teile für Materialhandhabung
Positionssensoren
Schieberkomponenten
Gürtel, sofern zutreffend
Magazinhandhabungskomponenten
Führungs- und Schienenteile
Klemmkomponenten
Magnetische Ambosse
Teile des Bildverarbeitungssystems
Kameras
Linsen
Beleuchtungseinheiten
Kamerakabel
Beleuchtungskabel und Steuergeräte
Antriebs- und elektrische Teile
Motoren
Encoder
Motorantriebe
Steuerplatinen
Netzteile
E/A-Module
Maschinenkabel
Prüfen Sie jedes Teil anhand der Seriennummer der Maschine, des Fotos des eingebauten Moduls, des Etiketts des alten Teils und der Anschlussdetails. Kaufen Sie eine AD830-Komponente nicht allein anhand der Maschinenmodellnummer.
Für die Remote-Fehlerbehebung des AD830 benötigte Informationen
Eine Meldung wie „Der AD830 funktioniert nicht“ reicht nicht aus, um das defekte System zu identifizieren. Bereiten Sie folgendes Diagnosepaket vor:
Genaues Maschinenmodell
Maschinenseriennummer
Herstellungsjahr
Softwareversion, sofern verfügbar
Vollständiger Alarmtext und Code
Screenshot des Alarms
Video, das die Sequenz vor dem Alarm zeigt
Foto des betroffenen Bahnhofs
Informationen über kürzlich durchgeführte Wartungsarbeiten oder Kollisionen
Kürzlich ausgetauschte Teile
Werkzeugabmessungen und Dicke
Informationen zu Wafergröße und Waferband
Leadframe-Abmessungen
Epoxidharzart und -verfahren
Fotos von Spannzange und Auswerfer
Vakuummessung, sofern relevant
Häufigkeit des Fehlers
Ob der Fehler ein einzelnes Paket oder alle Pakete betrifft
Technischen Support für ASM AD830 Plus anfordern
Wir unterstützen Kunden bei der Überprüfung von Maschinenfehlern der ASM AD830 Plus, Ersatzteilen, Werkzeuganforderungen, Gebrauchtmaschinenkonfigurationen und Produktionskompatibilität.
Senden Sie bitte die Seriennummer der Maschine, einen Screenshot der Alarmmeldung, ein Foto des betroffenen Moduls und ein kurzes Video des Betriebs. Bei Problemen mit der Aufnahme oder Platzierung geben Sie bitte zusätzlich die Informationen zu Chip, Wafer, Leadframe, Spannzange und Auswerfer an.
Wann sollte die Maschine von einem Techniker überprüft werden?
Die Vorarbeiten sind einzustellen und eine qualifizierte technische Inspektion ist zu veranlassen, wenn:
Die Maschine hat eine Kollision mit dem Bondkopf oder dem Werkzeug erfahren.
Eine Achse kann nicht in ihre Ausgangsposition zurückkehren oder bewegt sich abnormal.
Es wird ein elektrischer Brand, ungewöhnliche Hitze oder Rauch festgestellt.
Eine Sicherheitsverriegelung oder ein Notstromkreis ist unzuverlässig.
Derselbe Motor oder Treiber fällt immer wieder aus.
Die Maschine weist erhebliche mechanische Vibrationen auf.
Die Kalibrierung kann nicht abgeschlossen werden.
Auch nach Werkzeug- und Prozessprüfungen bleiben Abweichungen bei der Platzierung bestehen.
Eine Steuerplatine, ein Servosystem oder eine Hochspannungsschaltung muss geprüft werden.
Für die Reparatur ist eine Maschinenausrichtung oder die Verwendung von Präzisionsmessgeräten erforderlich.
Verwandte Ressourcen zu ASM AD830 Plus
Informationen zur Gerätekonfiguration, Prozesskompatibilität und zum Gehäusetransfer finden Sie im ASM AD830 Die Bonder Prozess- und Einrichtungsleitfaden.
Für verfügbare Ausrüstung, Inspektionsumfang, Maschinenzustand und Angebotsanforderungen überprüfen Sie bitte die gebrauchte ASM AD830 Plus Die Bonder.
Weitere Informationen zu Halbleiter-Die-Attach-Anlagen finden Sie im Abschnitt Die-Bonder-Anlagen.
Häufig gestellte Fragen
Warum meldet ein ASM AD830 Plus einen Fehler wegen fehlender Matrize?
Der Chip kann auf dem Waferband verbleiben, nicht richtig am Spannfutter abdichten, beim Transport herunterfallen oder instabile Vakuummesswerte verursachen. Überprüfen Sie Spannfutter, Vakuumkreislauf, Aufnahmehöhe, Auswerferfunktion, Waferausdehnung und Bandzustand, bevor Sie den Sensor für fehlende Chips austauschen.
Warum bleibt der Chip auf dem Waferband?
Mögliche Ursachen sind unter anderem eine unzureichende Auswerferhöhe, ein verschlissener oder falscher Auswerferstift, eine hohe Haftung des Klebebands, eine instabile Wafer-Ausdehnung, ein falsches Aufnahmezeitpunkt, eine ungeeignete Spannzange oder eine falsche Aufnahmehöhe.
Was verursacht instabile Chip-Aufnahme?
Häufige Ursachen sind eine blockierte oder verschlissene Spannzange, Vakuumleckagen, eine falsche Passung zwischen Matrize und Spannzange, eine ungeeignete Aufnahmehöhe, eine instabile Matrize-Freigabe, beschädigte Schläuche oder eine übermäßige Matrize-Bewegung während der Beschleunigung des Bondarms.
Warum schlägt die Wafermustererkennung des AD830 Plus fehl?
Überprüfen Sie Kamerafokus, Linsenreinigung, Beleuchtung, Referenzbildqualität, Suchbereich, Waferposition, Wafer-Theta und die ausgewählte Package-Datei. Ein klares Kamerabild gewährleistet nicht zwangsläufig eine stabile Mustererkennung.
Was verursacht instabile Silber-Epoxid-Ablagerungen?
Eigenschaften des Epoxidharzes, Verarbeitungszeit, Viskosität, Temperatur, Luftdruck, Zustand der Nadel oder des Stempels, Prozesshöhe, Zeitaufwand, Füllstand der Schale und Verunreinigungen können alle die Größe und Wiederholbarkeit der Ablagerungen beeinflussen.
Warum ist der Würfel versetzt oder falsch gedreht?
Mögliche Ursachen sind instabile PR, falsche Referenzlehre, Chipbewegung innerhalb der Spannzange, Spannzangenverschleiß, Wafer-Theta-Fehler, ungeeignete Bondhöhe, Leadframe-Bewegung, mangelhafte Ambossunterstützung oder mechanische Kalibrierungsprobleme.
Warum verklemmt sich der Leadframe im AD830 Plus?
Prüfen Sie die Magazinausrichtung, die Spurbreite, die Planheit des Leadframes, die Bewegung des Schiebers, Führungen, Klemmen, Ambosse, Sensoren und die Position des Ausgabemagazins. Epoxidharzverunreinigungen oder Materialgrate können den Transport ebenfalls behindern.
Wie oft sollte die Spannzange AD830 gereinigt werden?
Die Reinigungshäufigkeit hängt vom Produktionsvolumen, dem Zustand des Werkzeugs, Epoxidharzverunreinigungen und den werkseitigen Verfahren ab. Die Spannzange sollte regelmäßig überprüft und gereinigt werden, sobald Verunreinigungen, eine instabile Aufnahme oder Werkzeugbewegungen festgestellt werden.
Welche AD830-Ersatzteile sollten auf Lager gehalten werden?
Zu den üblicherweise vorbereiteten Teilen gehören Spannzangen, Auswerferstifte, Auswerferkappen, Vakuumschläuche, pneumatische Verschraubungen, Dosiernadeln, Stanzwerkzeuge, Sensoren und produktspezifische Ambosse oder Klemmen. Kritische elektronische Bauteile sollten entsprechend dem Maschinenzustand und dem Produktionsrisiko ausgewählt werden.
Kann ein AD830 Plus allein anhand eines Alarmcodes diagnostiziert werden?
Ein Alarmcode ist zwar hilfreich, identifiziert aber in der Regel nur die Phase, in der der Prozess gestoppt wurde. Für eine genaue Diagnose werden außerdem die Seriennummer der Maschine, ein Fehlervideo, die betroffene Station, Materialinformationen, die Wartungshistorie sowie relevante Parameter- oder Vakuummesswerte benötigt.
Kann die Maschine ohne Wafer und Leadframes getestet werden?
Ein Trockenlauf kann zwar grundlegende Bewegungen bestätigen, aber die Entformung, die Vakuumaufnahme, das Verhalten des Epoxidharzes, den Materialtransfer, die Platzierungsqualität oder die Stabilität bei der Inspektion nicht vollständig beurteilen. Für die abschließende Überprüfung wird repräsentatives Produktionsmaterial empfohlen.